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Dormettingen Dormettingen ist neue Schwerpunktgemeinde

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Bürgermeister Anton Müller freut sich: Dormettingen ist als ELR-Schwerpunktgemeinde anerkannt worden. So soll die alte Dreschhalle (Hintergrund) abgerissen werden. Dort wird neuer Wohnraum entstehen. Archiv-Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Dormettingen (bv). Die Gemeinde Dormettingen hat große Hoffnungen darauf gesetzt, als Schwerpunktgemeinde im Entwicklungsprogramm Ländlicher Raum (ELR) anerkannt zu werden. Nun hat es geklappt. Wie der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk, mitteilt, sind sieben neue Schwerpunktgemeinden anerkannt worden – darunter auch Dormettingen.

Wie der Minister betont, zeichnen sich Schwerpunktgemeinden dadurch aus, dass sie "einen besonderen Beitrag zur Umsetzung der landespolitischen Zielsetzungen leisten" hinsichtlich einer flächensparenden Siedlungsentwicklung, dem Umgang mit der demografischen Entwicklung sowie  Maßnahmen zum Schutz von Natur und Landschaft.

Die Gemeinde hatte für die Bewerbung unter Einbeziehung der Bürger ein Gemeindeentwicklungskonzept erarbeitet, das vor allem die Nutzung innerörtlicher Potenzials vorsieht. Wie berichtet, soll vor allem der Bereich zwischen Rathaus und alter Dreschhalle entwickelt werden. In diesem Bereich gibt es drei leerstehende Gebäude. Zudem soll die Dreschhalle abgebrochen werden; an ihrer Stelle können neue Wohngebäude errichtet werden. Gedacht ist an zwei Doppelhäuser. Außerdem verfügt die Gemeinde beim Dorfgemeinschaftshaus über ein sieben Ar großes Grundstück, auf dem ebenfalls neuer Wohnraum entstehen soll.

Zuvor aber muss der Bauhof, der verschiedene Standorte im Ortskern nutzt, ausgesiedelt werden. Der neue Bauhof soll 2020 im Gewerbegebiet Bubensulz entstehen. Die Kosten dafür beziffert Bürgermeister Anton Müller mit rund einer Million Euro. Anschließend könnte 2021 oder 2022 die Dreschhalle abgerissen werden. Dazu soll der Bereich Schule für die Seniorenbetreuung weiter entwickelt werden.

Mit der Anerkennung als Schwerpunktgemeinde ab dem Programmjahr 2020 für einen Zeitraum von fünf Jahren ist ein Fördervorrang und ein um zehn Prozent erhöhter Fördersatz bei gemeinwohlorientierten öffentlichen Projekten verbunden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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