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Dormettingen Die Bräuche und Traditionen waren ihm stets wichtig

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Im Ort war Armin Edelmann als freundlicher, leutseliger Mensch bekannt. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder Bote

Dormettingen (gu). Armin Edelmann ist tot. Der Dormettinger "Ochsenwirt" ist am Freitag, 13. Dezember, im Alter von 63 Jahren gestorben.

Die Dorfgaststätte, die sein Vater Anton bis zu seinem Tod im Jahr 1974 geführt hatte, war sein Zuhause. Dort war er zusammen mit seinen Brüdern Herbert, Hans und Karl aufgewachsen. Auch die Mutter stammte aus einer Wirtsfamilie: "Sie war in Dormettingen als das ›Dorle aus dem Engel‹ bekannt", sagt Hans Edelmann.

Nach dem Tod des Vaters hatte Armin Edelmann zusammen mit seiner Mutter die Dorfgaststätte weitergeführt. "Es war sein Hobby und sein Leben", sagt Hans Edelmann.

Der "Ochsen" war beliebt: Der Stammtisch habe sich dort getroffen, man habe Karten gespielt, Armin sei ein "begeisterter Kartenspieler" gewesen – und ein eingefleischter Schalke-Fan. Höhepunkt des Jahres sei die Fahrt nach Freiburg gewesen, wenn Schalke dort gespielt habe.

Die Gaststätte blieb über die Jahre Treffpunkt für die Vereine und Ausgangspunkt des Fasnetsumzugs in Dormettingen. "Er hat mehr als 40 Jahre bei Bizerba gearbeitet und abends und an den Wochenenden in der Gastwirtschaft", erzählt sein Bruder. Daneben habe er im Musikverein gespielt, sei bei allen Festen dabei gewesen.

Bräuche und Traditionen seien ihm wichtig gewesen. Der Urgroßvater sei Altarschreiner gewesen, und einen von ihm gebauten Altar habe Armin Edelmann stets an Fronleichnam vor dem "Ochsen" aufgestellt. Und die Baumwiese in Dormettingen habe er gerne gepflegt und samstags dort gemäht.

Zuletzt, als die Wirtschaft nicht mehr so oft offen war, habe er Leute besucht. Oder er sei, wenn es nicht regnete oder zu kalt war, vor dem Haus gesessen und habe jedem Vorbeifahrenden zugewinkt – denn er kannte jeden im Ort. "In Dormettingen hat man ihn in seiner Eigenheit akzeptiert, und wir Brüder waren immer für ihn da", sagt Hans Edelmann.

Rosenkranz ist Freitag, 20. Dezember, um 19 Uhr. Trauergottesdienst ist am Samstag, 21. Dezember, um 13 Uhr in St. Matthäus, anschließend Beerdigung.

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