Die Bauarbeiten am Museum Königshammer laufen. Foto: Vanessa Lehmann

Die Gartenschau, die im kommenden Jahr ansteht, steht im Fokus der Dorfgemeinschaft Friedrichstal. Neben der Gartenschau war auch die Erweiterung des Museums Königshammer Thema bei der Hauptversammlung des Vereins.

Bei der Hauptversammlung der Dorfgemeinschaft Friedrichstal im Zelt am Backhäusle berichteten die beiden Vorsitzenden, Christoph Wörner und Jürgen Pischulti, über die Aktivitäten der Dorfgemeinschaft im vergangenen Jahr.

Wie der Verein weiter in einer Mitteilung berichtet, fand neben dem Schmiedefest am Vatertag und einem Backtag mit Hocketse die traditionelle Weihnachtsfeier im Backhäusle statt.

Am Backhäusle, so berichtete Pischulti, waren zahlreiche Reparaturen und Pflegemaßnahmen auszuführen. Wörner erläuterte den derzeitigen Stand der Baumaßnahmen am Museum Königshammer. Im Zuge der Gartenschau wird das Museum ein zentraler Punkt für die Besucher.

Neues Konzept

Das neue Ausstellungskonzept sieht vor, die 36 Arbeitsschritte zur Herstellung einer Sense an 13 Stationen darzustellen. Für die gestalterische Umsetzung des Konzepts wurde eine Innenarchitektin beauftragt.

Kassenführer Bekir Salman stellte die Zahlen des vergangenen Jahres dar. Der Verein erwirtschaftete einen Überschuss. Die Kassenprüfer Regina Wörner und Gerd Bublitz bescheinigten dem Kassierer eine gute Kassenführung.

Rolf Günther führte die Entlastung des Vorstands herbei. Kassierer Bekir Salman gab aus persönlichen Gründen das Amt des Kassierers auf. Wörner dankte ihm für seine für den Verein geleistete Arbeit. Als neuer Kassierer wurde Gerd Bublitz gewählt. Neuer Kassenprüfer ist Günter Schell.

Aus dem Backteam wurde Renate Peuckert verabschiedet. Die Vorsitzenden dankten ihr für ihre jahrelange Tätigkeit. Für 30-jährige Mitgliedschaft wurde Walter Lexen ausgezeichnet. Ebenfalls geehrt wurden Herbert Pfeifle, Silvia Kopittke und Daniel Hamburg.

Über den Stand der Gartenschau berichteten Herbert Klumpp, Rolf Günther, Joachim Frey und Günter Braun als Vertreter der Interessengemeinschaft „Freunde der Gartenschau“. Für die Gartenschau werden etwa 900 Helfer benötigt. 700 Helfer konnten bereits gewonnen werden. Die Vertreter der Interessengemeinschaft animierten die Mitglieder der Dorfgemeinschaft, sich als Helfer an der Gartenschau zu beteiligen beziehungsweise weitere Helfer zu finden.

Infos zur Landschaftspflege

Harald Weber informierte über den derzeitigen Stand der Grundstückspflege im Forbachtal. Nachdem der Schäfer Matthias Meerwarth die Beweidung der Flächen 2023 in Baiersbronn aufgegeben habe, sei das von der Gemeindeverwaltung angedachte Beweidungskonzept mit den Baiersbronner Landwirten bisher nicht zustande gekommen. Die privaten Grundstückseigentümer würden dazu aufgefordert, eine eigene Lösung zu finden.

Auch für die kommunalen Flächen gebe es derzeit keine konkrete Bewirtschaftungsstrategie. Für die Gartenschau sei die Bewirtschaftung in Christophstal durch den Schäfer Theodor Hellinger gewährleistet.