Drei Tage lang verwandelte sich die Bittelbronner Dorfmitte zu einem Ort der guten Laune. Viele halfen mit, den Gästen schöne Stunden zu bescheren.
Über einen richtig guten Besuch freute sich der Förderverein für Kultur und Sport Bittelbronn beim dreitägigen Dorffest im und rund um das Festzelt auf dem Platz vor der Kirche. Bereits zur Eröffnung am Vatertag fanden sich trotz des durchwachsenen Wetters tagsüber viele Gäste bei diesem Event ein. Im Festzelt spielte nach dem Mittagessen die Band „Nachtsound“ um Gerold Stehle einen Pop- und Rock-Hit nach dem anderen und auch am Abend genossen zahlreiche Gäste Musik: nämlich von der Coverband „Rockbliss“.
Weiter ging’s am Samstagnachmittag mit der beliebten Olympiade, an der sich sechs Teams aus Bittelbronn beteiligten. Es waren dies der Sportverein, der Musikverein, die Narren, die Feuerwehr, die „Bude“ und „D‘Reigschmeckte“.
Wanderpokal für die „Bude“
Sechs Spiele warteten auf die Mitglieder der beteiligten Mannschaften: Beim ersten Spiel stand das Wasserpumpen – mit einer historischen Feuerwehrspritze – und das Anstoßen eines Holzbocks mittels eines Wasserschlauchs an, beim zweiten Spiel mussten die Wettstreiter mit einem Meterstab Zahnbürsten transportieren, beim dritten Spiel galt es, Fußbälle zielsicher in Wasserfässer zu werfen, und beim vierten Spiel war es die Aufgabe, Wasserbomben Körper an Körper sicher ins Ziel zu bringen. Beim fünften Spiel war ebenfalls Geschicklichkeit gefragt, als es darum ging, Hoolahoopreifen ohne Einsatz der Hände und ohne Berühren des Bodens durch eine Menschenkette zu bugsieren, und beim sechsten Spiel der Olympiade saßen die Teilnehmer auf einem Bobbycar, hatten Teller auf dem Kopf, auf dem sich wiederum Tischtennisbälle befanden. Nun galt es, diese sicher ins Ziel zu befördern. Es siegte die „Schdoahausbude“, die sich über den Wanderpokal freute.
Zweiräder knattern durchs Dorf
Das Konzert der Band „4 Little Birds“ am Samstagabend war ebenfalls sehr gut besucht, die Combo unterhielt mit handgemachten Songs aus Rock und Pop. Der Sonntag wiederum wurde eröffnet mit dem Frühschoppen und dem Auftritt des Musikvereins „Lyra“ aus Bittelbronn auf der Bühne im Festzelt. Dieser hatte ein abwechslungsreiches Programm einstudiert und unterhielt die erneut zahlreichen Besucher im und rund um das Zelt mit der „Kuschelpolka“, dem bekannten Oldie „Those Were The Days“, einem Medley der Band „Santiano“ oder dem aus der Augsburger Puppenkiste bekannten „Lummerland“, so dass für beinahe jeden Geschmack etwas dabei war.
Das Dorffest wurde am Sonntag zudem eine Anlaufstelle für Fahrer von Mopeds und Mofas mit maximal 50 Kubikzentimeter Hubraum. Dabei wurden sogar noch mehr heiße Öfen präsentiert, als im Vorjahr. Am Nachmittag starteten die Moped- und Mofafahrer mit lautem Geknatter zu einer kleinen Rundfahrt. Die größte anwesende Moped- oder Motorradgruppe nahm einen Sachpreis entgegen.
Für die Kinder waren wieder Specials beziehungsweise eine Spielstraße vorbereitet worden. So warteten auf die jüngeren Festbesucher das Kinderschminken, ein Dosenwerfen, eine Bastelecke, ein Hüpfparcours, ein Microscooter-Park, und auch in einem Sandkasten durfte gespielt werden. Am späteren Nachmittag trat die Tanzgarde des Narrenvereins Kittelsteigweible im Zelt auf, und als besonderes kulinarisches Highlight gab es am Sonntag Zwiebelbeete.
Bertram Schullian, Vorsitzender des Fördervereins für Kultur und Sport (er ist alljährlich Veranstalter des Dorffestes), sprach in seiner Bilanz von einem „hervorragenden Fest“ und zeigte sich auch mit der Stimmung rundum zufrieden.