Impressionen von der Dorffasnet Foto: Ziechaus

Die Dorffasnet uff’m Hardt ging wieder an den Start mit Feuerwehr-Klaus und Bürgermeister, Post und mit MC, Freddy heißt er.

„Trari, trara, die Post ist da“, verkündete Robby Klausmann alias Hans-Hermann Thielke mit Hermine, seiner Azubine. Er suchte einen zuverlässigen Pferdehalter für sein Steckenpferd.

 

Nicht nur die Post baut ihre Angebote an die Dorfbevölkerung ständig aus, auch die Bank AHS bietet neben Banking auch Nahversorgung mit Geld und Fassbier. Dafür gibt es gegenüber beim Hammer bald Bausparverträge zu Pizza oder Blumenkohl.

Hardt setzt auch Maßstäbe in der Gesundheitspolitik. So würden die Regiodocs künftig mit Türstehern arbeiten, um unliebsame Patienten fernzuhalten, wusste Thielke. Den Personalmangel in der Pflege löst die Post. Sie ist ohnehin jeden Tag an jedem Haus. Dann könnten die Postboten bei Bedarf künftig auch Fußnägel schneiden.

AC/DC statt Kastelruther

Der Freddy vom MC hat dem Hardter Bote entnommen, ab 60 dürfen alle kommen zum „Frohen Alter“ mit dem Haberstroh Helmut als Verwalter. Nun zeigten auch Edelbert Schwarzkopf, Wolfgang Haberstroh und Thomas „Bix“ Haberstroh Interesse an einem Ausflug des „Frohen Alters“. „Doch die Frage vom Edel war it dä Hit, Helmut meinte: Ihr itt! Mit Kastelruther Spatzen wär dann Schluss, ab jetzt läuft AC/DC im Reisebus.“ Ex-Präsi Uwe ist ein Digital-Genie, hat mit ein paar Klicks und mit KI die Geschichte vertont, dass sich des Hinhören lohnt.

Vogelgrippe im Hennenstall

Das lohnte sich auch bei den musikalischen Freundinnen von Fisherman’s. Sie hatten vom Ausflug der Concordia nach Monza zur Formel Eins gehört und malten in höchsten Tönen aus, wie Thomas Glöckle eine Kurve mit 80 Prozent Neigung nimmt. Dazu ein kleines Bier, das gönn’ ich mir. Wer schwärmte da von der schwarzen Natascha die ganze Nacht?

Mit dem Bügelbrett war Bürgermeister Michael Moosmann mit Kommandant Klaus Haberstroh unterwegs. Ein trockener Hals „is an besonderer Brand und braucht einen 0,5 Löscher“, klärte Klaus auf. Der Gemeinderat will den schönsten Friedhof auf der Welt. „Dort vergraben wir viel Geld“, sah der Bürgermeister die Reserven schwinden. Auch die Vogelgrippe im Hennenstall kam zur Sprache. So herrschte für die Besucher Stallpflicht mit knallharter Quarantäne.

Sportliche Musiker

„Natürlich dicht“ hieß es bei den Musikern um Dirk Pfaff und Fitness-Influencer Daniel Dieterle. Sie baten zum Dreikampf der besonderen Art, bei dem auch der Schluckmuskel trainiert wurde.

Die Besucher kamen bei allen vier Stationen – Grüner Baum, Schwarzwald-Café, Leos und Mönchhof – voll auf ihre Kosten.