Eindrücklich steht der Mond am Himmel über Seelbach. Foto: Dorothea Oldak

Zwei Ereignisse, die für sich genommen schon selten sind, traten vergangene Nacht gleichzeitig ein: Wie viele andere haben Supermond und partielle Mondfinsternis auch unsere Leserin Dorothea Oldak fasziniert.

Es gibt Zeiten, da ist der Mond mehr als 400 000 Kilometer von der Erde entfernt. Am Himmel wirkt er dann entsprechend klein. Und es gibt Zeiten, da kommt unser Erdtrabant auf weniger als 360 000 Kilometer an uns heran und wirkt deutlich größer.

 

Zu erleben war dieser selten nahe Vollmond – Supermond genannt – in der Nacht zum Mittwoch. LZ-Leserin Dorothea Oldak war in Seelbach eigens sehr früh aufgestanden, weil sie das Spektakel nicht verpassen wollte.

„Es war extrem beeindruckend“, schilderte sie tags darauf unserer Redaktion ihre Eindrücke. Faszinierend sei vor allem gewesen, wie sich ein kleiner Schatten über den Supermond legte. Als kleiner Bonus kam bei dem September-Supermond nämlich noch eine Mondfinsternis hinzu, allerdings nur eine partielle.

Erdschatten „knabbert“ Mond an

Wenn man genau hinschaute, konnte man in den frühen Morgenstunden beobachten, wie der Mond zuerst oben rechts ein wenig vom Kernschatten der Erde „angeknabbert“ wurde. Wissenschaftler haben errechnet, dass der Erdschatten 8,3 Prozent des Mondes verdeckte.

Aber dieser Flächenverlust war für den Supermond relativ leicht zu verschmerzen, um trotzdem noch groß und hell zu strahlen.