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Donaueschingen Zwölf Bewerber auf Bürgermeisteramt

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Matthias Hummel öffnet den Briefkasten des Rathauses. Foto: Jakober

Donaueschingen - Pünktlich um 18 Uhr schreitet Matthias Hummel an den Briefkasten des blauen Rathauses. Denn zu diesem Zeitpunkt endete die Bewerbungsfrist für das Amt des Donaueschinger Bürgermeisters. Die Wahl findet dann am 15. Januar öffentlich statt.

Wer wird Bernhard Kaiser, der im 28. Februar des kommenden Jahres nach 36 Jahren beerben? Bis diese Frage geklärt ist, wird es noch etwas dauern.

Fest steht allerdings nun, dass sich mindestens zwölf Bewerber diesen Job zutrauen. Denn sie haben ihr Unterlagen abgegeben. Allerdings kann erst nach der Sichtung der unterschiedlichen E-Mail-Fächer des Rathauses letztendlich gesagt werden, wie viele Bewerber es sind. Schließlich können Bewerbungen an die unterschiedlichsten elektronischen Postfächer geschickt werden, wann sie eingegangen sind, ist dann offensichtlich. War es vor 18 Uhr, ist die Bewerbung zulässig.

Doch wie geht es nun weiter? "Im Laufe des heutigen Dienstages werden die Bewerbungen gesichtet und auf Zulässigkeit geprüft", sagt Beatrix Grüninger, Pressesprecherin des Rathauses und fügt hinzu: "Erst nach der Sichtung – voraussichtlich am Mittwochvormittag – kann eine konkretere Auskunft zum weiteren Verfahren und Ablauf der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 15. Januar 2018 gegeben werden."

Es ist allerdings davon auszugehen, dass der eigens für die Neubesetzung der Bürgermeisterstelle gegründete Ausschuss tagen wird. Denn im Vorfeld war beschlossen worden, dass dieser die Bewerbungen sichtet, wenn mehr als vier Kandidaten ihre Bewerbung abgegeben haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei eingegangenen Bewerbungen so viele unzulässig sein könnten, sodass lediglich nur vier Kandidaten übrig bleiben werden, ist nicht sehr hoch.

Also wird sich das Gremium, das mit den fünf Gemeinderatsfraktionen durch Konrad Hall, Reinhard Müller (beide CDU), Bertolt Wagner (FDP/FW), Gottfried Vetter (SPD), Claudia Weishaar (GUB) und Michael Blaurock (Grüne) und Oberbürgermeister Erik Pauly als Vorsitzender besetzt ist, im Vorfeld zusammensetzen und entscheiden, welche Kandidaten sich dann am 15. Januar dem Gemeinderat präsentieren werden. Auf Antrag der Grünen kann ein Kandidat nur ausgeschlossen werden, wenn wirklich alle sich dafür aussprechen. Damit soll gewährleistet werden, dass im Vorfeld nicht schon ein Kandidat einer kleineren Fraktion durch das Mehrheitsprinzip aussortiert wird.

Von den vorliegenden Bewerbern hat bis jetzt nur der Donaueschinger Hauptamtsleiter Tobias Butsch seine Kandidatur offiziell bekannt gegeben. Alle anderen Bewerbungen sind momentan noch mit dem Siegel der Verschwiegenheit gekennzeichnet. Dieses Verfahren wurde ausgewählt, um ein möglichst breites Bewerberfeld anzusprechen und keinen abzuschrecken, der vielleicht aufgrund seiner aktuellen Arbeitsstätte eine öffentliche Bewerbung nicht in Erwägung gezogen hätte. Bei den fünf Gemeinderatsfraktionen sind schon einige der Kandidaten vorstellig geworden und haben sich teilweise auch schon entsprechend vorgestellt – aber noch lange nicht alle. Durchaus scheint aber schon ein erstes Fazit möglich: Nicht nur die Quantität der Bewerber ist wohl sehr hoch, sondern auch die Qualität. Das Siegel der vertraulichen Bewerbung wird allerdings dann am 15. Januar bei den ausgewählten Kandidaten gebrochen. Dann werden sich diese nämlich offiziell im Gemeinderat präsentieren.

Der Nachfolger von Bernhard Kaiser wird am Montag, 15. Januar, gewählt. In einer öffentlichen Gemeinderatssitzung werden die Gemeinderäte entscheiden, wer nach dem Ausscheiden von Kaiser am 28. Februar nächsten Jahres im Donaueschinger Rathaus die Nummer zwei wird.

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