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Donaueschingen Zwei markante Militärgebäude öffnen Türen

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Auf Interesse stößt der "Tag des offenen Denkmals". In einem früheren Militärgebäude können Besucher Ecken erkunden, die sonst nicht zugänglich sind. Foto: Sigwart Foto: Schwarzwälder Bote

Donaueschingen. Die Türen sind normalerweise fest verschlossen und die Öffentlichkeit hat keinen Zutritt zu den denkmalgeschützen Gebäuden des Konversiongeländes, dort wo in der ehemaligen Hindenburg-Kaserne bis 2013 das französische Militär residierte. Der "Tag des offenen Denkmals" macht es erstmals möglich, dass die breite Bevölkerung zumindest in zwei der zahlreichen Gebäude einen Blick in längst vergangene Donaueschinger Denkmalgeschichte werfen konnte.

"Wir hatten rund 70 Interessierte, die gleich zu Beginn der Öffnung oder dann nach der Mittagszeit zu uns aufs Gelände kamen", bilanzierte der Geschäftsführer der Donaueschinger Konversions- und Entwicklungsgesellschaft, Tobias Butsch, am Spätnachmittag des Sonntags.

Die Konversions- und Entwicklungsgesellschaft ist die Organisation der Stadt Donaueschingen, die sich um die Vermarktung und den Verkauf der ehemaligen Militärgebäude an Investoren kümmert. Die Stadt ist seit dem 30. Juni dieses Jahres nun auch in vollständigem Besitz des ehemaligen Bundesgeländes. Zu besichtigen waren am Sonntag die Gebäude Villinger Straße 44 und 48. Beide sind ehemalige Mannschaftsgebäude, die durch ihr monumentales Aussehen und eine massive Bauweise gekennzeichnet sind.

Viele der Besucher, oft aus der direkten Nachbarschaft der ehemaligen Kaserne und zwischenzeitlich auch Flüchtlingsunterkunft, hatten unmittelbare Erinnerungen an die Kaserne und deren Bewohner. Sie erinnerten sich gerne an so manche Anekdote mit den Militärangehörigen und wollten nun einfach mal schauen, wie die Unterkünfte "von innen aussehen".

Die Mitarbeiter der städtischen Konversionsgesellschaft standen den Besuchern bei ihren Fragen eifrig Rede und Antwort. Im Gegensatz zu vielen anderen Kommunen bundesweit, die ihre Gebäude aus Corona-Gründen dieses Jahr nur virtuell am Computermonitor zur Besichtigung öffneten, standen die Türen in der Donaustadt am Sonntag "real" offen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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