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Donaueschingen Verkehrsverbindung über Monate eingeschränkt

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Ein Lastwagen biegt aus Richtung Hüfingen auf den Kreisverkehr an der Friedrich-Ebert-Straße ein. Diese Situation stellt sich vorerst nur in dieser Woche dar: Die Friedrich-Ebert-Straße in Richtung Hüfingen wird von der Verkehrsinsel komplett saniert. Die Maßnahme erfolgt in zwei Abschnitten und dauert bis Juni. Foto: Wursthorn

Donaueschingen - Die Strecke über die Friedrich-Ebert-Straße empfiehlt sich Autofahrern, wenn sie schnell von Donaueschingen in die Hüfinger Hinterstadt oder nach Bräunlingen kommen möchten.

Ab Montag nächster Woche ist die zweitwichtigste Verbindung zwischen den Städten über Monate eingeschränkt. Die Stadt geht mit dem Vollausbau der Straße eine Maßnahme in Höhe von 1,6 Millionen Euro an. "Diese Arbeiten beginnen unmittelbar nach dem Kreisverkehr mit der Einfahrt in die Friedrich-Ebert-Straße und enden an der Gemarkungsgrenze", erläutert Stadtsprecherin Beatrix Grüninger, wo jeweils unter halbseitiger Sperrung gebaut wird.

Entscheidung fällt erst in den nächsten Wochen

Erst in etwa zwei bis drei Wochen wird entschieden, welches "Gesicht" die Baustelle über den Winter haben wird. Laut Ablaufplanung werden bis Anfang Dezember in Erd- und Tiefbauarbeiten die Versorgungsleitungen für die Bereiche Wasser, Kanal, Gas und Breitband verlegt. Dann sind Neubau von Wasserversorgung und Kanalisation im Wesentlichen abgeschlossen. Danach wird der Untergrund verschlossen. Ob dieser Abschnitt mit einem befahrbaren Untergrund versehen wird, ist bisher noch nicht definitiv geregelt.

Fahrzeuge werden ab dem Kreisverkehr umgeleitet

Unter Umständen gilt bis März dann durchgehend eine Einbahnstraßenregelung. Wegen der Bauarbeiten wird die Friedrich-Ebert-Straße halbseitig gesperrt. Damit ist es gerade auch für den aus Richtung Bräunlingen kommenden Schwerlastverkehr nicht möglich, den direkten Weg in Richtung Donaueschinger Kernstadt zu nehmen. Der gesamte Verkehr wird deshalb schon in Hüfingen ab Kreisverkehr Hochstraße/Bräunlinger Straße abgeleitet. Die Auffahrt auf die B 31 entspricht dabei der Umleitungsregelung, die seit Februar zur Sanierung der Schaffhauser Straße in Hüfingen gilt. Ausnahmeregelungen gibt es für Anwohner in Hüfingen. Diese dürfen die Straße bis zur Schellenbergstraße befahren.

Ab März wird die Baumaßnahme fortgesetzt. In der zweiten Phase wird auf der westlichen Straßenseite ein kombinierter Geh- und Radweg gebaut. Es entsteht eine überörtliche Anbindung in Richtung Bräunlingen und Bregtal. Diese Verbindung wird in Hüfingen fortgesetzt. Der vorgesehene Donaueschinger Abschnitt ist ein weiterer Baustein des kommunalen Radwegekonzeptes. "Vor drei Jahren konnte die Stadt den Neubau des Geh- und Radwegs in der Güterstraße umsetzen", erinnert Grüninger.

Mit Komplikationen wird nicht gerechnet

In frischer Erinnerung ist den Bürgern derweil eine andere Sanierungsmaßnahme geblieben. Zehn Monate dauerten 2017 die Überholung der schadhaften Schellenbergbrücke und die damit verbundenen langen Umleitungen für die Autofahrer und Rückstaus im Bereich der Fürst-Joachim-Brücke und der Mühlenbrücke. Das Wetter und die überhitzte Baukonjunktur hatten die Maßnahme verlängert. Beim Projekt Friedrich-Ebert-Straße sind solche Komplikationen aber nicht zu erwarten.

Der Straßenvollausbau der Friedrich-Ebert-Straße einschließlich des Geh- und Radweges sind mit 1,54 Millionen Euro kalkuliert. Das Land zahlt für die Radfahrer- und Fußgängerverbindung pauschal 211.000 Euro. Der Neubau der Wasserversorgung schlägt mit 121.000 Euro zu Buche, der Neubau der Kanalisation mit 34.000 Euro.

Die Zweckverbände Gasfernversorgung Baar (rund 29.000 Euro) und der Zweckverband Breitbandversorgung (rund 26.500 Euro) erstatten ihre Kostenanteile an den Auftragnehmer direkt.

Ebenfalls am 15. Oktober beginnt die Sanierung der Hochstraße in Hüfingen. Hier handelt es sich lediglich um eine Oberflächensanierung auf einem Kilometer Länge. Sie kostet 178.000 Euro und soll in zwei Wochen umgesetzt sein. Der Verkehr wird auch bei dieser Maßnahme einspurig an der Baustelle vorbeigeführt. Die beiden Kommunen haben sich bei ihren Projekte abgesprochen. Kostenersparnisse erwarte man daraus aber nicht, so Stadtsprecherin Beatrix Grüninger.

Noch im laufenden Jahr stehen in der Kernstadt und in den Ortsteilen laut Beatrix Grüninger sechs weitere Tiefbauprojekte an. 30 Meter misst die zusätzliche Zufahrt der Firma Nexus über den Karlsgarten. Eventuell stehen in diesem Zusammenhang Kanalerneuerungen in der Hochstraße, im Bergweg und im Starenweg an.

Hier läuft noch die Angebotsphase. Erschließungen im Bereich Konversion stehen am Buchberg an. In Wolterdingen wird auf 840 Meter Länge das Gewerbegebiet Längefeld an die Landesstraße 180 angeschlossen.

Erschlossen wird im Stadtteil Wolterdingen auch der vierte Bauabschnitt im Baugebiet An der Tannheimer Straße. Es entstehen 60 Meter Straße neu. 190 Meter misst ein neuer Gehweg an der Bregtalstraße, die sich ebenfalls in Wolterdingen befindet.

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