Karsten Roth (rechts) folgt auf Manfred Wagner an der Spitze der Storz-Niederlassung Donaueschingen. Mit über 100 Mitarbeitern ist es nach eigenen Angaben die größte Regionalvertretung des Verkehrswegebau-Unternehmens. Foto: Mahrholdt Foto: Schwarzwälder Bote

Wirtschaft: Karsten Roth folgt auf Manfred Wagner als Chef der Niederlassung

Donaueschingen. In der Niederlassung Donaueschingen des Verkehrswegebauunternehmens J. Friedrich Storz hat das Jahr 2021 mit einem Führungswechsel begonnen. Karsten Roth (53), bislang Leiter des Bereichs Großprojekte, übernahm laut einer Mitteilung des Unternehmens die Leitung der Niederlassung von Manfred Wagner (66), der zum Jahreswechsel in den Ruhestand trat.

"Mit Manfred Wagner verabschiedet Storz einen langjährigen und ausgesprochen erfolgreichen Niederlassungsleiter", wird Georg Graf Kesselstatt, geschäftsführender Gesellschafter, in der Mitteilung zitiert. 21 Jahre lang habe er die Niederlassung Donaueschingen geleitet und zu einer der bedeutendsten Regionalrepräsentanzen gemacht.

Gebürtiger Wolterdinger

Der gebürtige Wolterdinger Wagner habe nach seiner Lehre als Bauzeichner an der Fachhochschule Konstanz ein Diplom als Bauingenieur erworben. Nach 20 Jahren bei der Firma Karl Riegger in Bad Dürrheim sei er 1999 zu einem von zwei Geschäftsführern ernannt worden. Im selben Jahr habe Storz das Bauunternehmen Riegger übernommen und Wagner zum Leiter der Niederlassung Donaueschingen ernannt, deren Zuständigkeitsgebiet deutlich vergrößert wurde. Die Niederlassung Donaueschingen betreue die Tief- und Straßenbauprojekte westlich der A 81 bis zur französischen Grenze und südlich der A 8 bis zum Hochrhein. Heute zähle sie über 100 Mitarbeiter, die einen Umsatz von mehr als 30 Millionen Euro erwirtschafteten.

Karsten Roth stammt aus Nordhessen und hat an der Universität Kassel Bauingenieurwesen studiert. Er hat in verschiedenen Unternehmen des Tief-, Straßen- und Eisenbahnbaus Erfahrungen in führenden Positionen gesammelt, bevor er 2013 als Oberbauleiter zu Storz nach Tuttlingen wechselte. Ab 2014 hat er den neuen Geschäftsbereich Großprojekte aufgebaut und dessen Leitung übernommen. Diese wird er zusätzlich zu seiner neuen Führungsaufgabe in Donaueschingen beibehalten. Graf Kesselstatt bezeichnet ihn in der Mitteilung als ausgezeichneten und erfahrenen Bauingenieur und Projektmanager.

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