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Donaueschingen Stadtgeschichte soll nun aufgefrischt werden

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Foto: Schwarzwälder Bote

Donaueschingen (jak). Es wird einen neuen Stadtführer geben. Schon mehrmals hatte die SPD-Stadträtin Martina Wiemer, die auch selbst als Stadtführerin unterwegs ist und weiß, was die Touristen wollen, das Thema angesprochen. Nun folgte der offizielle Antrag ihrer Fraktion.

Doch warum braucht es überhaupt einen Stadtführer? Schließlich wurde zur 1100-Jahr-Feier der Stadt 1989 von Volkhard Huth eine umfangreiche Chronik verfasst.

Seit 1989 keine Aktualisierung der Dokumentation

Allerdings hört 1989 auch die offiziell dokumentierte Stadtgeschichte dann auf. "Seither erschien keine aktuelle Stadtbeschreibung zur Geschichte von Donaueschingen und den historischen baulichen Zeugnissen der Vergangenheit in Buchform", erklärt SPD-Fraktionssprecher Gottfried Vetter.

Was in einer touristisch interessanten Stadt wie Donaueschingen vor allem fehle, sei ein kompakter Stadtführer oder Reiseführer, der in komprimierter Form eine Anleitung gebe, sich diese Geschichte in Spaziergängen selbst zu erschließen.

"Der Bedarf an einem Stadtführer besteht, da immer mehr Touristen die Stadt besuchen und sowohl bei der Tourist-Info als auch im Buchhandel entsprechende Lektüre nachfragen", sagt Vetter.

Und da aktuell der Donau-Zusammenfluss neu gestaltet wird, sollte auf Anregung von CDU-Fraktionssprecher Marcus Greiner dieses Jahrhundertprojekt auch gleich thematisiert werden. Und FDP/FW-Stadtrat Markus Kuttruff regte an, in einem zweiten Schritt auch gleich eine entsprechende Online-Version zu erschaffen.

Als Grundlage soll so also nicht nur das Huth-Historienwerk dienen, sondern auch die jüngere Geschichte. "Seit 1989 haben sich sehr viele Dinge in der Stadt und ihren Stadtteilen verändert", sagt Vetter.

Auch gebe es über stadtgeschichtliche Ereignisse neue Sichtweisen. "Deshalb halten wir es für wichtig und notwendig, eine aktuelle Beschreibung unserer schönen Stadt in sachgemäßer Form neu zu gestalten", erklärt der Donaueschinger SPD-Fraktionssprecher.

Nach Schätzungen sind rund 10 000 Euro dafür notwendig

Bauliche Sehenswürdigkeiten und Denkmale, deren Entstehen und Bausteil im geschichtlichen Zusammenhang, Feste, Veranstaltungen, Traditionen und Bräuche würden es verdienen, aktualisiert für Besucher und auch für die Einwohner, neu dargestellt zu werden.

Im Gemeinderat stieß der SPD-Antrag auf breite Unterstützung: 10 000 Euro werden dafür nun in den Haushalt 2020 eingestellt. Für diese Summe soll ein aktueller Stadtführer mit einer Auflage von 1000 Stück entworfen und auch produziert werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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