Der Klassiker bleibt eine Herausforderung: Nur etwa jeder dritte Versuch beim Stammklettern ist erfolgreich. Foto: Hahnel

Fröhliches Gewusel an der Kernstadtbrigach. Zentrales Festgelände verwandelt sich in Spielwiese.

Donaueschingen - Den Kindern die Sonne! Zum klassischen Gregorifest gab’s die über das vergangene Wochenende so vermisste Wärme. Der Nachwuchs fand sich gestern entsprechend zahlreich an der Kernstadtbrigach ein.

Buntes Mit- und spielerischen Gegeneinander auf dem zentralen Festgelände – "Spaß und Spiel wie vor 400 Jahren" waren unter anderem angesagt. Mitarbeiter der kommunalen Kunstschule und der Stadtjugendpflege traten im mittelalterlichen Gewand als Schiedsrichter auf, an den jeweiligen Stationen herrschte satte Freude.

Im vergangenen Jahr fiel nicht nur das Donaueschinger Stadtfest sondern auch der Gregori regelrecht ins Wasser, mit der jetzigen Ausgabe des bereits seit dem 16. Jahrhundert veranstalteten Kinderfestes wurde zumindest teilweise Wiedergutmachung betrieben. Die bewirtenden Mitglieder der Narrenzunft "Frohsinn" waren gestern ebenfalls guter Dinge – endlich rollte der Euro, nennenswerte Umsätze wurden verbucht.

Der unter einer Kunstfaserperücke steckende und damit zusätzlich erwärmte "Zunfti" Michael Lehmann (der Frohsinn-Zunftmeister wird eigentlich nur noch mit seinem "Zweitnamen" gerufen) haderte zwar ob eines unangenehmen Stromausfalls, schließlich aber lag wieder Spannung an, der Gregori stand in doppelter Weise unter Strom.

Auch zur Freude des diesmal von Maximilian Kempter und Sabrina Kemeney dargestellten historischen Grafenpaares Heinrich VIII. und Amalie.