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Donaueschingen Neues Mundartprojekt geht auch in Zukunft weiter

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In der zweiten Sitzung des Projekts Mundart verliest Frau Maier-Moch (zweite von links) eine Geschichte in Mundart. Links der Leiter des Projekts, Ernst Zimmermann. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder-Bote

Donaueschingen (wm). Bereits beim ersten Treffen zum Projekt zur Erhaltung der Donaueschinger Mundart hatten sich 25 Teilnehmer im Mehrgenerationenhaus eingefunden. Es wurden bereits Geschichten geschrieben und in die Mundart übersetzt, wie es der Initiator von der Bürgerstiftung Ernst Zimmermann vorschlug.

Beim zweiten Treffen freute sich Zimmermann, weitere Teilnehmer begrüßen zu können. Einige hatten Geschichten mitgebracht, die vorgelesen und diskutiert wurden.

Zu Beginn erinnerte Zimmermann an den Zweck des Projekts. Man wolle Menschen zusammen bringen, Alte und Junge, Einheimische und Zugewanderte. Es gebe zwei Arten von Mundart. Die einen hätten die Mundart als Muttersprache gelernt. Die anderen, die eine andere Mundart sprächen, wollten lernen, sie zu verstehen oder hätten generell das Bedürfnis, Mundart zu verstehen oder zu sprechen. Den Vorschlag bei den Treffen nur Mundart zu sprechen, wies er zurück, weil damit manche ausgegrenzt würden. Schwieriger sei es Mundart zu schreiben als zu sprechen. Er habe aber festgestellt, dass es nach einem Vorschlag von Frau Maier-Moch relativ gut gehe, wenn man sich an dem Mundartdichter Gerhard Jung orientiere. Zu den Geschichten bekräftigte er seinen Wunsch, dass sie erfunden sein dürften aber immer einen historischen Hintergrund haben müssten.

In der Geschichte "Fränzle und der schwarze Drache", die von Zimmermann hochdeutsch geschrieben und von Maier-Moch übersetzt und vorgelesen wurde, ist der historische Hintergrund der Bau und die Einweihung der Eisenbahnstrecke von Engen nach Donaueschingen 1866. Anschließend sucht man aus der Geschichte Wörter und Redewendungen und verglich, welche in Donaueschingen gleich oder anders gesprochen werden.

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

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