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Donaueschingen Mariuhana in Rührmaschine versteckt

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Marihuana. (Symbolfoto) Foto: Berg

Donauschingen - Das kann ja wohl kein schlechter Mensch sein: Wer in seinem Auto ganz augenscheinlich eine ordentlich verpackte Rührmaschine transportiert, dürfte sich, egal ob Single oder in Partnerschaft lebend, regelmäßig über Selbstgebackenes oder liebevoll Gekochtes freuen oder selbst Kochlöffel, Teigschaber und Kochschürze in Gebrauch nehmen. Kein Fastfood aus dem Tiefkühlpäckchen in diesem Haushalt, keine Mikrowelle, keine kalte Küche mit Wurstbrot auf die Hand.

Allerdings gibt es Beamte, die sich weniger um Kochgewohnheiten als um illegale Substanzen kümmern. Wie etwa die Zöllner des Hauptzollamtes Singen. Sie zogen am Donnerstag vergangener Woche auf der Bundesstraße 31, Höhe Döggingen einen dicken Fisch aus dem Verkehr. Ein Kilo Marihuana war im Karton einer Rührmaschine versteckt.

Dabei änderte sich während der Fahrzeugkontrolle die Gemütslage des 49-jährigen Fahrers rapide. Anfangs gab er sich gegenüber den Zöllnern recht gesprächig und meinte, in Donaueschingen einen Freund besuchen zu wollen. Doch auch der backt offenbar nicht. Als dann die Ermittler das Auto näher unter die Lupe nahmen und der Gesichtsausdruck des Fahrers mutmaßlich ins Mehlfarbene changierte, fanden sie im Gerätekarton 1,1 Kilogramm Marihuana.

Wie nach Rezept

Womit die Dinge ihren Lauf nahmen: wie nach Rezept beim Kuchenbacken. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurde gegen ihn ein Strafverfahren eingeleitet.

Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt in Stuttgart. Sämtliche Betäubungsmittel wurden durch die Zöllner sichergestellt. Auf dem Schwarzmarkt, so die Mitteilung des Hauptzollamtes, wäre das sichergestellte Marihuana rund 10.000 Euro wert. Das entspricht den Anschaffungskosten für 25 hochkarätige Küchenmaschinen. Mit Kartons, aber ohne Platz in einem Pkw.

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