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Donaueschingen Künstlerbund präsentiert zweites Mal

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Wenn sich bis zu 63 Kunstschaffende zusammenfinden, kann der Output eigentlich nur groß sein. "Dialog – Trialog" ist seit gestern wieder im Biedermann-Museum zu sehen. Foto: Hahnel Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Florian Hahnel Donaueschingen. Hochkaräter im Donaueschinger Museum Biedermann: Mit "Dialog – Trialog" lässt der Künstlerbund Baden-Württemberg in gewisser Weise ein zweites Mal bitten. Dessen erster Ausstellungsteil war gut besucht, gestern nun war "Wiedereröffnung". "In gewisser Weise" deshalb, weil bis zum 16. Februar kommenden Jahres "lediglich" kunstschaffende Gäste von Bundmitgliedern ausstellen. Deren Potenzial ist aber über die meisten Zweifel erhaben und sorgt für ausreichend große Ausrufezeichen, das wurde im Zuge der übrigens sehr gut besuchten Eröffnung unterstrichen.

Feine Zeichnungen von Esther Strubs, durch Olga Allenstein kunstvoll verarbeitete Gebrauchtmöbel, in der Tat bemerkenswerte Pflanzensamen-Kompositionen von Angela Flaig oder "Bohrzeichnungen" von Martin Bruno Schmidt – wer sich im Museum inspirieren lassen will, steuert den Donaueschinger Parkrand an. Künstlerische Licht- und Ausblicke wenden sich ein wenig gegen die November-Tristesse , an der Brigach sind Exponate zu sehen, die eben nicht jeder ohne Weiteres hinbekommt.

Im Grußwort zu Dialog – Trialog hob unter anderem Staatssekretär Jürgen Walter auf die finanzielle Förderung von Kunst und Kultur in Baden-Württemberg ab, leider stünde dafür nur noch ein Prozent des Landeshaushaltes zur Verfügung. Gute Künstler brauchen aber keine "Stütze" – auch die nun in Donaueschingen vertretenen Protagonisten haben ihre Klientel, davon kann man sich im Zuge von Dialog – Trialog ebenfalls überzeugen.

Überzeugen kann ein weiteres Mal das Biedermann-Museum, dessen Ausrichtung wird immer transparenter. Weniger ist immer wieder mehr, die sehr augenfällige Großzügigkeit des Hauses lässt ein Exponat einerseits klein und dann eben wieder groß werden. Auch die kleineren von Angela Flaigs Kompositionen etwa bekommen durch den sie umgebenden "leeren Raum" zusätzlich Kraft, der Blick des Besuchers fokussiert sich unweigerlich.

Das "Namensspiel" Dialog – Trialog ergibt sich aus dem experimentell-offenen Miteinander von letztlich drei Kunstschaffenden. Zum ersten Ausstellungsteil banden 21 Mitglieder des übrigens seit 1955 bestehenden Künstlerbundes je einen Gast ein (Dialog), ein jeweils weiterer Künstler stieß zum zweiten Teil hinzu (Trialog), wobei das Bundmitglied zurücktritt und nur noch als "Kurator" eingebunden ist.

 
 

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