Vorbereitung ist alles: Unter anderem in den Laboren des Löffinger Unternehmens Hygrosens von Martin Friedrich (rechts) bereiten sich die Forscher David Schulz (sitzend) sowie David Strom, Thomas Keller, Benedikt Grießhaber mit Lehrer Mario Mosbacher auf den diesjährigen "Jugend forscht"-Wettbewerb vor. Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder-Bote

Nächste Woche beginnt "Jugend Forscht" / Zehn Gruppen des FG fahren nach Freiburg / Fischschwarm-Fortsetzung

Von Gerold Bächle und Steffen Maier

Donaueschingen. Noch eine Woche – dann ist wieder "Jugend-forscht"-Zeit. Im vergangenen Jahr holten Nachwuchsforscher des Fürstenberg-Gymnasiums den Bundessieg. Am Freitag nächster Woche treten zehn Forscher-Gruppen aus Donaueschingen beim Regionalwettbewerb in Freiburg an.

Sie haben wieder geforscht – und zu was und über was alles: Ein Lego-Auto, das trotz Anhänger dank Computerprogramm immer geradeaus rückwärts fährt, Pflanzen, die in Höhlen wachsen, Tsunami-Wellen, die man zur Oberflächenreinigung einsetzen kann – und ein Projekt, das bekannt vorkommt: Schwarmverhalten von Fischen.

Genau: Damit holten Thomas Irion, Lukas Dieterle und Florian Schreier 2010 den Bundessieg bei "Jugend forscht" nach Donaueschingen (wir berichteten). Um den Öfinger Thomas Irion hat sich jetzt ein neues Trio gebildet, dass das so erfolgreiche Projekt fortführt: Zusammen mit David Schulz und Jan Schulze entwickelt Irion das Projekt weiter. Dieses Mal kommt ein Roboter zum Einsatz. Den Roboter baut derzeit der 18-jährige David Schulz aus Göschweiler, noch ist er nicht ganz fertig, das Programm schreibt der Donaueschinger Jan Schulz.

Um das Projekt verwirklichen zu können, unterstützt unter anderem die Löffinger Firma Hygrosens die jungen Forscher. "Für solch engagierte Arbeit stehen meine Türen immer offen", sagt Geschäftsführer Martin Friedrich, der als junger Mann selbst erfolgreich bei Jugend forscht dabei war. In Löffingen bereitet sich unter anderem auch David Strom auf sein "Jugend forscht"-Auftritt vor. Zudem stehen die Laboratorien Schülern offen, die im Rahmen von Unterrichtsprojekten forschen – wie beispielsweise Thomas Keller und Benedikt Grieshaber.

Das Fischschwarm-Projekt hat wie sein Vorgänger großes Potenzial. Mario Mosbacher, Lehrer am FG und Betreuer der jungen Forscher, erklärt allerdings: "Bei Jugend forscht ist der Weg das Ziel und nicht der Sieg". Die zehn Forscher-Gruppen aus Donaueschingen – neun treten bei "Jugend forscht" an, eine im Wettbewerb "Schüler experimentieren" – würden in diesem Jahr ohne Druck zu den Wettbewerbern fahren, so Mosbacher: "Wir schauen einfach mal, was kommt." Ja, mal schauen: Vielleicht stehen am Ende ja wieder FG-Forscher ganz oben auf dem Treppchen.