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Donaueschingen Jugendgruppe hat für Mitgliederwerbung Pläne

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Das war im Jahr 2017 das Begrüßungskomitee für die Teilnehmer des Gegenbesuchs aus Kominoyama in Donaueschingen (von links): Saskia Oschwald, Anja Schäfer. Kathrin Broghammer, Dalia Simic, Maris Sülzle, Vanessa Wenz und Anne Zeller. Foto: Deutsch-Japanische Gesellschaft Foto: Schwarzwälder Bote

Donaueschingen. Dass sich eine Jugendgruppe von selbst gründet, ist da eher eine Seltenheit. Dies Ausnahme ist im vergangenen Jahr bei der Deutsch-Japanischen Gesellschaft (DJG) eingetreten. Ausgerechnet bei einem Verein, in dem man eher Ältere vermutet. Jetzt, nach einem Jahr, hat die sechsköpfige Gruppe richtig Gas gegeben. Zwar ruhen die Aktivitäten derzeit aufgrund der Corona-Vorsichtsmaßnahmen. Doch einiges kam noch vorher auf den Weg. Ein eigenes Maskottchen, die Teilnahme am Ferienprogramm und viele weitere Aktivitäten sollen die Deutsch-Japanische Gesellschaft vorwärts bringen. "Das ist eine tolle Bereicherung für den Verein." Das sagte Heike Föhrenbach von der Stadt, die die Städtepartnerschaften betreut. "Die Japaner haben es geschafft. Darauf können die anderen neidisch sein."

Angefangen hatte alles im April 2019, als zwei Teilnehmerinnen des Austauschs von 2016 am Stammtisch der DJG teilnahmen. Sie trafen dort eher ältere Mitglieder an. Dabei habe es in den Schüleraustauschen mit Kaminoyama verschiedene Generationen gegeben, die sich untereinander nicht kannten. Das sei eigentlich schade, so die Meinung.

So war der Gedanke an eine Jugendgruppe schnell geboren und auch die Zielpersonen, die man ansprechen wollte, standen fest. Aus dem Kaminoyama-Austausch von 2016 waren Kontakte entstanden, die bis heute nie abgerissen sind, und so traten die Teilnehmer mit Dalia Simic, Saskia Oschwald, Vanessa Wenz, Anja Schäfer, Maris Sülzle und Anne Zeller fast geschlossen der neuen Jugendgruppe bei. Inzwischen konnte man weitere Mitglieder aus ehemaligen aber auch zukünftigen Austauschschülern gewinnen. Nun nimmt die neue Jugendgruppe richtig Fahrt auf. Ziel ist es, frischen Wind in die Deutsch-Japanische Gesellschaft zu bringen, sie attraktiver für die Jugend zu gestalten, neue Mitglieder werben. Und dabei lässt ihnen Präsident Walter Lwowski freie Hand.

Es gibt keinen Jugendvorstand, aber es gibt drei Mitglieder, die ihre Ausbildung dazu nutzen, die Sache vorwärtszubringen. Sprecherin Dalia Simic ist bei der Stadt beschäftigt, hat ihr Freiwilliges Soziale Jahr im Kulturamt gemacht und kam dort in Kontakt mit Städtepartnerschaftsevents. Saskia Oschwald studiert Kommunikationsgestaltung und ist für die grafische Gestaltung zuständig, Vanessa Wenz bringt sich in Sachen Social Media- und Webauftritt ein. Die drei sehen sich aber nur als Ausführende. Denn die Ideen werden in der gesamten Jugendgruppe geboren, Man trifft sich regelmäßig zum Brainstorming, jeder setzt sich je nach Kapazität und Fähigkeiten ein, Aufgaben werden verteilt.

Erstes Ergebnis ist ein eigenes Maskottchen, dass die Gruppe entworfen und das Saskia Oschwald zeichnerisch umgesetzt hat. Es ist Sakunya, die Kirschblütenkatze als eigene Identität der DJG-Jugend. Wichtig sei Social Media, und so gibt es seit Anfang 2020 es eine Instagram- und eine Facebookseite. In näherer Zukunft möchte man in Zusammenarbeit mit Thomas Stoll die Website überarbeiten.

Jedes Jahr soll es eigene Veranstaltungen geben. So wird im Kinderferienprogramm ein Manga-Workshop angeboten. Den Kindern wird beigebracht, Comics im japanischen Stil zu zeichnen. Am Herbstfest wird die Jugend mit einem eigenen Stand vertreten sein, man möchte die Fotobox wiederbeleben. Weitere Ideen sind in Arbeit. Man darf gespannt sein.

Dalia Simic schwärmt heute noch von ihrem Aufenthalt in Japan. Zwei Wochen war man Gast in Kaminoyama, übernachtete in verschiedenen Familien, es gab vier Familientage, den Rest der Zeit verbrachte man gemeinsam, jeder Tag war mit Programm gefüllt. Das schweiße zusammen, die Gruppendynamik sei super gewesen. Es gab gutes Essen, traditionelle japanische Küche, man sei regelrecht gemästet worden, weiß Saskia Oschwald zu berichten. "Ein tolles Gesamtpaket, ganz nah am Familienleben, Eindrücke, die man so nie wieder bekommt", beschreibt Vanessa Wenz den Aufenthalt. Auf der Rückfahrt ging es für zwei Tage nach Tokio. Im Jahr danach betreute man den Gegenbesuch mit einer neuen Gruppe von japanischen Jugendlichen, auch das habe super geklappt.

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