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Donaueschingen Im Ortsgeschehen stets engagiert

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Besonders wohl fühlt er sich in seinem kleinen Gartenhaus: Emil Tritschler wird 80.Foto: Rademacher Foto: Schwarzwälder Bote

Donaueschingen-Hubertshofen. Er ist ein Urgestein im Ort, hat in fast allen Vereinen mitgewirkt und manche neue Idee eingebracht. Heute vor 80 Jahren wurde Emil Tritschler als Sohn von Wilhelm Tritschler und seiner aus Unterbränd stammenden Frau Anna in Hubertshofen geboren. Nach dem Besuch der örtlichen Volksschule absolvierte er in Donaueschingen von 1954 und 1957 eine Schreinerlehre. Anschließend arbeitete er ein Jahr in der Schweiz bei einem Wagner. Das sei sehr interessant gewesen, erzählt er, man habe dort komplette Pritschenwagen aus Eschenholz gefertigt. Danach absolvierte er als einer der ersten seinen Wehrdienst in der neu gegründeten Bundeswehr in Bischofsheim an der Rhön. Dort lernte er seine spätere Frau Karin kennen, die kurz darauf nach Hubertshofen zog. Nach der Fertigstellung eines eigenen Hauses heirateten die beiden im Jahr 1965. Das Paar hat heute drei Kinder und fünf Enkelkinder. Bis 1970 arbeitete Emil Tritschler bei verschiedenen Schreinereien in Donaueschingen und wechselte dann zur MEZ Kammgarne, wo er bis zu seiner Pensionierung 2004 als Betriebsschreiner tätig war. Seit vier Jahren organisiert er jährlich Treffen ehemaliger Mitarbeiter.

Seit 62 Jahren gehört Emil Tritschler der Freiwilligen Feuerwehr an, im Jahr 2000 gründete er die Altersmannschaft und rief das jährliche Wettmähen ins Leben. Sein Amt als Leiter der Altersmannschaft wollte er zum 20. Jubiläum des Wettmähens feierlich in jüngere Hände übergeben, doch dieses fiel coronabedingt aus.

Seit 1963 gehört er dem Narrenverein "Waldwinkel" an und war von 1973 bis 1983 Narrenvater. Legendär war seine Figur des "Wassersepp", die über das Dorfgeschehen berichtete. Auch der Skilanglauf "Rund um Hubertshofen" geht auf Tritschler zurück. Im Blasmusikverein war er acht Jahre lang Beisitzer. 20 Jahre lang war er Mitglied des Ortschaftsrates. Überregional bekannt wurde Emil Tritschler als Moster. 38 Jahre lang betrieb er die Mosterei, bevor er sie 2015 an seinen Sohn Georg weitergab. Am meisten Spaß machen ihm seine Bienen, für die er ein kleines Grundstück gepachtet hat. Seit 30 Jahren ist er Mitglied des Imkervereins Baar-West und hat am Bau des neuen Lehrbienenstands mitgearbeitet. Freude hat er auch am eigenen Garten. Gefeiert wird im AGO-Camp im Familienkreis und Nachbarn.

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