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Donaueschingen "Ich wollte nicht ins Schwabenland, sondern nach Baden"

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Der gebürtige Italiener Donato Minoia feiert heute 70. Geburtstag. Foto: Schedler Foto: Schwarzwälder Bote

Donaueschingen-Allmendshofen. Adler-Wirt Donato Minoia wird heute 70 Jahre alt. Im Städtedreieck ist er bekannt für seine regionale Küche. Wahrzeichen wie die Fürstenberg-Brauerei oder die Donauquelle sind aus der Stadt Donaueschingen nicht wegzudenken. Auch Donato Minoia prägt das Stadtgeschehen stark. In der Region ist er bekannt für seine regionale, gutbürgerliche Küche.

Der Restaurantmeister kam vor etwa 40 Jahren aus Italien nach Donaueschingen. Er habe zwar am Lago Maggiore und Venedig gekocht, aber es habe ihn nach Deutschland gezogen. "Ich wollte nicht ins Schwabenland, sondern nach Baden. Und das mit Donaueschingen ergab sich dann zufällig", sagt er.

Donato Minoia wirtete bereits an einigen Stationen in der Region, bevor er ins Gasthaus Adler nach Allmendshofen kam. Veränderungen und Herausforderungen seien reizvoll für ihn. Deshalb träumte er schon in Kindheitstagen von der Selbstständigkeit. "Das hat dann mit 28 auch geklappt", sagt er. Ob es ein Erfolgsrezept für gute Gastronomie gibt? "Qualität, Preis und Leistung", sagt Minoia. Zudem lege er einen großen Wert auf eine treue Stammkundschaft.

"Meine Stammkundschaft habe ich aus dem Hexenweiher mitgezogen, aber sie kommen freiwillig", erzählt er. Die Gäste schätzten auch seine Erfahrung. Gerade für diese Kunden sei er sehr dankbar, denn sie hätten ihm während der Corona-Schließung den Rücken gestärkt. Im Augenblick des Lockdowns habe ihm das Restaurant wirklich gefehlt, auch wenn er wieder einmal mehr Zeit für seinen Freizeitausgleich, das Gärtnern, hatte.

Für das Geburtstagskind ist Arbeit sein Leben, "wenn ich aufhöre, geht es mit mir bergab". Aus diesem Grund mache er alles: von Kochen über Service bis hin zum Putzen. So wie er sich momentan fühle, möchte er noch mindestens zehn Jahre weitermachen.

"Ich mache mir selbst keine Kopfschmerzen und denke: Oh Gott, ich werde 70." Seinen Geburtstag feiert er beim Arbeiten. Gäste sind gewiss. "Der Rotary Club hat reserviert, mein Steuerberater kommt auch – der kennt mein Geburtsdatum", sagt er mit einem Schmunzeln.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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