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Donaueschingen Hubertshofen als virtuelles Dorf

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Als wichtig wird es angesehen, auch die älteren Menschen bei dem geplanten Online-Nachbarschaftshilfswerk in Hubertshofen einzubeziehen.Foto: © Andrey Popov – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Donaueschingen-Hubertshofen (ra). In Hubertshofen wird es künftig ein Nachbarschaftsnetzwerk geben. In seiner jüngsten Sitzung befürwortete der Ortschaftsrat den Vorschlag von Ortsvorsteherin Monika Winterhalder, in Zukunft eine Internet-Plattform zu nutzen, um sich im Ort besser auszutauschen.

Sowohl Privatpersonen als auch lokale Organisationen und Vereine können die Plattform nutzen. Vorgestellt wurde ein Online-Netzwerk, das kostenlos und Tüv-zertifiziert ist und höchste Datenschutz-Standards erfüllt. Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit ist es, dass sich möglichst viele Personen aus einem Ort, mindestens aber zehn dort anmelden und ein Profil anlegen. Dann kann dort ein "Dorf" angelegt werden – das ist eine geschlossene Gemeinschaft, eine eigene Plattform, zu der nur Personen Zugang haben, die das Passwort kennen.

Diese Plattform kann nicht nur zum Informationsaustausch, sondern beispielsweise auch als Markt und Tauschbörse, für Treffen, das Bilden von Fahrgemeinschaften, die Information über Veranstaltungen, aber ebenso für Nachbarschaftshilfe oder gemeinsame Einkäufe und Vieles mehr genutzt werden. Wichtig sei es zuedem, ältere Personen mit einzubeziehen und sie im Umgang mit der Plattform zu schulen, betonte Stadtrat Andreas Willmann, der in der Idee eine Chance für den Ort sieht. Auch die Kommunikation mit Neubürgern könnte verbessert werden.

Eventuell könnte darüber hinaus der Nachbarort Mistelbrunn mit vernetzt werden. Zunächst müssen sich zehn Personen einzeln anmelden, danach kann die Community "Hubertshofen" angelegt werden. Der Link zum Anbieter wird in der bestehenden Whats-App-Gruppe Hubertshofen–Mistelbrunn veröffentlicht und kann bei der Ortsvorsteherin Monika Winterhalder angefragt werden. Sie ist schon angemeldet.

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