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Donaueschingen "Grauzone" baut Angebot weiter aus

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Die Riedwächter Tanja Schneider, Petra Zeiselmeier, Manuela Roeder und Yvonne Müller überreichen Anja Teubert, Zoe und Angela Jäger-Donno und Martina Schloms (von links) von der Grauzone die Eintrittsgelder.. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Rainer Bombardi

Donaueschingen. Angela Jäger-Donno ist die neue Mitarbeiterin des Vereins Grauzone, einer kreisweiten Einrichtung, die Opfern sexueller Gewalt diskret und unbürokratisch hilft. In Zukunft wird Jäger-Donno gemeinsam mit der zweiten hauptamtlichen Mitarbeiterin Marion Hirt die Unterstützung der Opfer noch weiter ausbauen.

Beide Mitarbeiterinnen haben jeweils 60-Prozent-Stellen und möchten die Synergien, die sich in ihren Tätigkeitsgebieten ergeben, nutzen.

Im Vorfeld entscheidend ist ein gut ausgebautes Angebot an Präventionskursen, das Kinder und Jugendliche bereits in jungen Jahren dafür sensibilisiert, sich gegen sexuelle Übergriffe zu schützen und davon zu erzählen.

Angela Jäger-Donno wird dabei mithelfen, entsprechende Persönlichkeitstrainings, Schulungen, Kurse und Informationen auszuarbeiten und Personen aller Altersklassen zu vermitteln. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist auch der Einsatz in Schulklassen.

Angela Jäger-Donno unterstützt die Opfer mit viel Fingerspitzengefühl und sieht in Bezug auf eine Therapie ihre Rolle als Vermittlerin. "Erfolge in der sozialpädagogischen Arbeit bereichern in der Regel das Leben", hofft sie, die Gespräche mit den Opfern konstruktiv gestalten zu können.

Vor allem der Bereich der Präventionskurse sei immer ausbaufähig, freut sich Jäger-Donno an einem erweiterten Angebot an Basiskursen gegen sexuelle Gewalt, Selbsthilfekursen und Kursen zur Stärkung der Persönlichkeit mitwirken zu können. "Wir müssen offen und ehrlich mit den Opfern umgehen, für die eine sensible Betreuung das oberste Gebot ist", sagt sie.

Dass die Arbeit der Grauzone Beachtung findet und geschätzt wird, zeigte sich wieder einmal jüngst in einer Aktion des Blumberger Narrenvereins "Riedwächter". Die Frauengruppe entschied sich, auf Gastgeschenke bei Narrentreffen zu verzichten und das Geld sozialen Einrichtungen zu spenden. Den Eintritt zur Geburtstagsfeier anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens ließen die Riedwächter nun dem Verein zur Hilfe bei sexueller Gewalt zukommen. 500 Euro kamen so zusammen. Yvonne Müller vom Vorstand sprach von einer Entscheidung, hinter der alle der aktuell 33 aktiven Mitglieder standen. "Wir wissen, dass das Geld zu 100 Prozent für die Arbeit der Grauzone eingesetzt wird", sagte sie.

Gemeinsam mit ihren Vereinskolleginnen sehe sie es als eine Pflicht an, dass sich der Narrenverein für Prävention und Hilfe bei sexueller Gewalt einsetzt, da die Zeit über Fasnacht diesbezüglich nicht den besten Ruf habe.

Grauzone-Vorsitzende Anja Teubert und die aus Fützen stammende und für die Öffentlichkeitsarbeit der Grauzone zuständige Kassiererin Martina Schloms dankten für den starken Auftritt der Riedwächter. "Wenn uns ein Narrenverein, noch dazu eine Frauengruppe unterstützt, ist das ein deutliches Signal für die Bedeutung eines Themas, das noch immer viel zu oft tot geschwiegen wird. Wir helfen allen traumatisierten und betroffenen Opfern von sexueller Gewalt. Noch viel lieber entwickeln wir präventive Angebote, damit es gar nicht erst zu sexuellen Übergriffen kommen kann", betonte Martina Schloms.

Weitere Informationen: Sein Büro hat der Verein Grauzone in der Donaueschinger Stadtmühle, Telefon 0771/1411.

 
 

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