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Donaueschingen Fürstenfamilie öffnet Schmuckstück

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Prächtiger als jede moderne Garage: die Anspannhalle im fürstlichen Marstall. Und nebenan, da tut sich mit der Großen Geschirrkammer jetzt erstmals ein weiteres Schmuckstück für die Öffentlichkeit auf.Archiv- Foto: Maier

Donaueschingen - Mit der diesjährigen Weihnachtswelt öffnet die Familie zu Fürstenberg Ende November nicht nur die Tür zu einem wahren Wintermärchen, sondern auch erstmals die Pforte zur "Großen Geschirrkammer" für die Öffentlichkeit.

Somit tut sich ab dem 25. November erstmals die Tür zu einem weiteren Schmuckstück in dem recht weitläufigen Gebäudekomplex rund um den Fürstlichen Marstall auf. Links neben der Anspannhalle, die mit ihrer großzügigen Kuppel jahraus, jahrein die Besucher fasziniert. Sie ist ein Zeugnis der Arbeit des fürstlichen Baurats Adolf Weinbrenner aus dem 19. Jahrhundert. Ganz bewusst hat Weinbrenner seinerzeit auf die industriell anmutenden Elemente in der Architektur gesetzt, die noch heute durch Säulen, Träger und Streben aus blau gestrichenem Eisen, das die prächtige Halle optisch so sehr prägt. So stilvoll und detailverliebt sieht heutzutage wohl keine Garage mehr aus – denn eigentlich ist die Anspannhalle tatsächlich nichts anderes als eine Garage aus anderer Zeit. Noch heute nimmt der Marstall an der Fürstenbergstraße Pferde, Kutschen und Zaumzeug auf.

Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass links nebenan die große, wunderschöne, historisch geflieste Geschirrkammer der Familie zu Fürstenberg ist. Sie wird im Rahmen der diesjährigen Weihnachtswelt den Besuchern zugänglich gemacht – und das mit einer neuen Attraktion im Rahmen der Veranstaltung, die einen längeren Aufenthalt in dem unvergleichlichen Ambiente des Raums erlaubt: Die Weihnachtswelt 2011 wird um ein stilvolles Café bereichert, dort ist Gelegenheit zum geselligen Plausch und genaueren Betrachten der teilweise historischen Pferdegeschirr, die dort noch immer zu sehen sind. Das Donaueschinger Café Hengstler, eigentlich am Hanselbrunnenplatz inmitten der Stadt zu finden, wird das Weihnachtswelt-Café betreiben.

Gaumenfreuden vom Aasener Luxushotel Öschberghof

Eine weitere markante Neuerung der in Donaueschingen längst zur Tradition gewordenen Weihnachtswelt: erstmals werden die Gäste in der Kutschenhalle nicht mehr wie bislang vom Heiligenberger Sternekoch Clemens Baader verwöhnt, sondern stehen Gaumenfreuden vom Aasener Luxushotel Öschberghof auf der Speisekarte. Auslöser für den Wechsel waren schlichtweg infrastrukturelle Gründe: "Für Herrn Baader war das immer ein Riesenaufwand mit seiner ganzen Mannschaft von Heiligenberg hierher zu kommen", erzählt Kerstin Tritschler, die die Weihnachtswelt gemeinsam mit Gastgeberin und Fürstin Maximiliane zu Fürstenberg organisiert, im Gespräch mit dem Schwarzwälder Boten.

Ein Aufwand, den der Öschberghof als kulinarisch ebenfalls hochgelobte Adresse aus direkter Nachbarschaft viel leichter erfüllen könne. Tischreservierungen sind übrigens auch dieses mal angezeigt (und direkt beim Öschberghof telefonisch unter der Nummer 0771/84-0 machbar), denn die Weihnachtswelt wird von manchen Gruppen und Firmen längst als Ziel einer etwas anderen Weihnachtsfeier genutzt.

Ein bisschen verrückt ist es schon – manchmal haben die Narren ihre Häser noch nicht wieder in den Schrank gehängt, da beginnt im Hause zu Fürstenberg schon die Planung der Weihnachtswelt. "Ja, ich bin schon seit Februar an den Vorbereitungen", erzählt Kerstin Tritschler. Und wieder einmal sind die Kapazitäten ausgeschöpft – mehr als 70 Aussteller werden mit dabei sein, darunter 15 neue – ein Hersteller von Büffelmozzarella oder ein wohlduftender Stand mit leckeren Teesorten gesellen sich beispielsweise neu hinzu. Auf ein entsprechendes Erscheinungsbild und ein ausgesuchtes Sortiment wird bei der Weihnachtswelt traditionell ebenso viel Wert gelegt wie auf die zauberhafte Kulisse.

Kilometerweise Reisiggirlande und tausende Lichter werden derzeit an den Stallboxen, in den Gängen und Veranstaltungsräumen ausgebracht und machen aus Stallungen und Co. eine kleine Märchenwelt. Klar, dass da auch für die kleinen Gäste der Märchenerzähler Jonathan, der Zauberer oder das Backhaus, in dem dieses Mal Baumkuchen und Knusperhäusle gemacht werden, ebenso wenig fehlen dürfen wie der Nikolaus. Den gibt’s dieses Mal übrigens gleich doppelt: Als netter Mann mit prall gefülltem Sack und langem weißem Rauschebart und als überdimensionale Figur, die schon im Innenhof hängt. Passend dazu: Musik, wie immer von vielen Ensembles, die von der Bläsergruppe bis hin zu den Jagdhornbläsern des Hegerings reichen.

Weitere Informationen:

F.F. Weihnachtswelt vom 25. bis 27. November im Marstall, Fürstenbergstraße. Öffnungszeiten: Freitag und Samstag 12 bis 21 Uhr, Sonntag 10 bis 18 Uhr. Kinder unter 16 Jahren haben freien Eintritt.

 
 

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Cornelia Spitz

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