Jubeltag: Von Bürgern heimlich als "Ortsvorsteher" gesehen
Franz Wild, der "heimliche Ortsvorsteher" von Allmendshofen, feiert heute seinen 70. Geburtstag.
Donaueschingen- Allmendshofen (gvo). Für die Allmendshofener ist er ihr "Ortsvorsteher", obwohl es diesen Posten in diesem schon 1933 eingemeindeten Stadtteil mit seinen aber bis heute noch selbstbewusst für ihr Dorf eintretenden Bürgern gar nicht gibt.
Heute feiert Franz Wild seinen 70. Geburtstag. Haben sie ein Anliegen, klopfen die Allmendshofener nicht an die Rathaustür, sondern an jene im Quellenweg, wo der Gemeinderat wohnt. Der Vater zweier Töchter und Opa zweier Enkel bringt die Wünsche seit seiner ersten Wahl 2004 dann in seiner GUB-Fraktion und in der Räte-Runde vor und kämpfte unter anderem lange für die Rathaus-Sanierung nach den Wünschen der Vereine oder die neue Brücke über die Breg, deren Bau in diesen Tagen ausgeschrieben wird.
In Allmendshofen aufgewachsen studierte Franz Wild Bauingenieurwesen an der Fachhochschule Konstanz. Anschließend arbeitete er bis zum Renteneintritt rund 35 Jahren für das Ingenieurbüro Greiner. Tiefbauprojekte wie Kanäle, Regenüberlaufbecken oder Entwässerungssysteme für Großprojekte waren damals seine Arbeitsschwerpunkte.
Fußballfans ist Franz Wild als souveräner Libero der einstigen Landesliga- und Bezirksligamannschaft der DJK Donaueschingen ein Begriff. Inzwischen ist er auf die Musik umgestiegen und hat sich einer Akkordeongruppe der Musikschule angeschlossen, die jüngst ein Konzert gab. Als Fasnachter ist und war er bei den legendären DJK-Kappenabenden und beim Sonntagsumzug beim Wagen der DJK immer dabei.