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Donaueschingen Firmen rüsten sich gegen Corona-Virus

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Eine Apothekerin verkauft in Wuhan Atemschutzmasken. Die chinesische Stadt gilt als Ausgangspunkt der neuartigen Lungenkrankheit. Foto: dpa

Donaueschingen - Die Bilder, die derzeit aus China über den Globus gehen, lassen Erinnerungen wach werden. Vor 15 Jahren gab es schon einmal eine ähnliche Situation. Damals kam das Schwere Akute Respiratorische Syndrom (Sars) in China zum Vorschein.

Der Erreger, ein bisher unbekanntes Virus, das sich rasch ausbreitete und innerhalb eines halben Jahres rund 1000 Todesopfer forderte.

Ähnliche Befürchtungen gibt es auch jetzt wieder. Abermals ist ein neues Virus aufgetaucht, das eine Lungenkrankheit verursacht. Und dieses Coronavirus breitet sich rasch aus. Innerhalb kurzer Zeit wuchs die Zahl der bestätigten Fälle an Infizierten auf über 500. Auch in den USA gibt es bereits einen ersten Fall.

Die Weltgesundheits-Organisation (WHO) beschäftigt sich derzeit ebenfalls mit der auftretenden Krankheit. Die Region Wuhan, in der der Erreger das erste Mal aufgetreten ist, wurde von den chinesischen Behörden unter Quarantäne gestellt. Am Donnerstagmittag wurde zudem bekannt, dass es ähnliche Restriktionen auch für zwei weitere Millionenstädte geben soll. Zusammen mit den Bewohnern der bereits abgeriegelten Metropole Wuhan gelten die Beschränkungen damit für fast 20 Millionen Menschen. Peking sagte die Neujahrsfeiern in diesem Jahr ab. Beziehungen nach China gibt es auch von der Baar aus. Regionale Unternehmen haben einen regen Austausch mit China, besitzen dort etwa auch Niederlassungen.

Wie gestaltet sich die Situation in Asien für sie, gibt es eventuell sogar Fälle von Betroffenheit? "Die Niederlassungen der chinesischen Sick-Ländergesellschaft sind nicht in der Region Wuhan verortet, wo bislang die meisten Fälle des Coronavirus aufgetreten sind", erklärt Diana Kuch von der Sick AG. Dennoch sei das Gesundheitsmanagement des Konzerns in Kontakt mit den Mitarbeitern in China. Auch die deutschen Mitarbeiter seien flächendeckend über den grassierenden Virus informiert worden.

Sick-Mitarbeiter beachten Empfehlungen und Vorgaben der chinesischen Regierung

Besonders ungünstig gestaltet sich die Situation in China auch deshalb, weil zu dieser Zeit das Neujahrsfest gefeiert wird. Dabei handelt es sich um eine Zeit, zu der Verwandte besucht werden, viel gereist wird. Die größte Reisewelle des Jahres. "Die Sick-Mitarbeiter in den chinesischen Niederlassungen haben bereits Reisen in die Region Wuhan unterbunden und von der Geschäftsleitung der chinesischen Niederlassung die Empfehlung erhalten, auch für die anstehenden chinesischen Feierlichkeiten auf Reisen in die Region zu verzichten", erklärt Kuch. Zudem seien die chinesischen Mitarbeiter auch über die empfohlenen Hygienemaßnahmen informiert worden, ebenfalls habe man Atemschutzmasken bestellt.

"Natürlich beachten die Sick-Mitarbeiter in China auch die Empfehlungen und Vorgaben der chinesischen Regierung", so Kuch weiter. Auch die Entwicklungen der Beratungen der WHO habe man im Blick, um rasch reagieren zu können.

Auch IMS Gear informiert die Mitarbeiter am chinesischen Standort in der Stadt Taiceng aufzuklären: "Wir informieren unsere Mitarbeiter über mögliche Gesundheitsgefahren und haben dort Schutzmaßnahmen sowie Verhaltensregeln eingeführt, die von einer verstärkten Desinfektion der Arbeits- und Aufenthaltsbereich bis zum Tragen von Mundschutz reichen", erklärt Kristin Schäkel, Personalleiterin von IMS Gear. Bei den Empfehlungen an alle Dienstreisenden von und nach China halte man sich an die Informationen des Auswärtigen Amtes, des Robert-Koch-Instituts oder der WHO. Danach seien (Stand: Donnerstag, 18 Uhr) keine Einschränkungen im Reiseverkehr in den Großraum Shanghai notwendig.

"Wir verfolgen aber die Entwicklung der Situation sehr genau und werden bei Bedarf entsprechende Maßnahmen einleiten. Hierfür stehen wir auch in engem Kontakt mit unserer Betriebsärztin und der Uniklinik Freiburg und informieren unsere reisenden Mitarbeiter über die aktuellen Empfehlungen", so Schäkel weiter.

Seit Mittwoch berät die WHO in einer Krisensitzung in Genf, wie mit dem neuen Virus genau umzugehen ist, ob eventuell sogar der Notstand auszurufen ist.

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