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Donaueschingen Fahrradklima-Test interessiert wenig

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Bemühungen, das Fahrradfahren im Städtedreieck, wie hier am Rathausplatz Donaueschingen, sicherer zu machen, bestehen. Derzeit liegt der Schwerpunkt allerdings eher auf der Schaffung attraktiver Verbindungen zwischen den Städten. Foto: S. Maier

Donaueschingen - Gute Fahrt mit dem Fahrrad im Städtedreieck? Diese Frage bleibt unbeantwortet, zumindest wenn man nach einer Antwort im Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutscher Fahrradclub (ADFC) forscht, der vom ADFC im vergangenen Oktober/November bundesweit erhoben wurde.

Gerade mal zwei Interviewpartner aus Donaueschingen wurden registriert – zu wenig, denn für eine Aufnahme in den kommunalen Vergleichstest bedarf es zumindest 50 Interviewpartner.

Im Zuge der Bewertungsaktion seien deutschlandweit 3100 Kommunen in den Test aufgenommen und ausgewertet worden, erläutert Thomas Böhmer, ADFC-Projektleiter des Fahrradklima-Tests. Aus dem Städtedreieck lägen lediglich zwei Bewertungen vor, aus Donaueschingen. Zu wenig für eine Auswertung, so Thomas Böhmer. Die nächstgelegene Stadt mit 117 Interviewpartnern sei Villingen-Schwenningen gewesen.

Der ADFC setzt bei seinem Fahrradklima-Test auf online- und Papierbefragung. Mithilfe von 27 Fragen in fünf Kategorien konnten Bürger ihre Heimatstädte bewerten. Um Menschen zur Teilnahme an der Befragung zu sensibiliseren, seien neben ADFC-Helfern, den ADFC-Vertretungen, den Stadtverwaltungen auch Multiplikatoren wie beispielsweise der Deutsche Städte- und der Deutsche Gemeindetag angeschrieben worden. Auch an der Basis, etwa über Fahrradläden, habe man für eine Teilnahme am Fahrradklima-Test geworben. Der Test biete jeder Kommune die Möglichkeit zu sehen, wie fahrradfreundliche sie empfunden wird und wie sie im Vergleich zu anderen Städten dastehe. Tiefergehend in der Auswertung seien auch Anregungen zu Verbesserungen der Radwege aus dem Test ersichtlich. Der nächste Test finde wohl 2016 statt.

Er kenne den Fahrradklima-Test, so Gerhard Bronner, Umweltberater des Gemeindeverwaltungsverbands Donaueschingen. Warum sich so wenig Menschen im Städtedreieck hierfür interessiert haben, könne er nicht sagen. Eine Bewertung von Donaueschingen, Hüfingen und Bräunlingen durch Fahrradfahrer hält er jedoch grundsätzlich für sinnvoll. Der Gemeinderat Donaueschingen beschloss bereits Anfang 2008 ein Radwegekonzept, von dem auch einiges umgesetzt wurde. Rathausplatz, Mühlenbrücke, Pfohrener Straße etwa wurden beispielsweise als neuralgische Punkte erkannt.

Vor einigen Jahren habe es seitens der Umweltgruppe Südbaar eine Befragung von Fahrradfahrern gegeben, um Schwachstellen des Radwegenetzes aufzudecken. Danach habe es eine Begehung mit dem Bauamt gegeben. Eine innerstädtisch abzuarbeitende Rangliste von zu verwirklichenden Verbesserungen habe sich daraus nicht ergeben, so Gerhard Bronner. Dies liege auch nicht im Fokus des Umweltbüros des Gemeindeverwaltungsverbandes Donaueschingen. Vielmehr sei man mittelfristig bemüht, die Radwegeverbindungen zwischen den Städten Donaueschingen, Bräunlingen und Hüfingen auf Vordermann zu bringen. Ihm falle da spontan der Weg entlang der Friedrich-Ebert-Straße und die Unterführung in Richtung Donaueschinger Straße ein, die die Donaustadt mit Hüfingen für Radler attraktiv verbinde. Letzteres ein 1,4 Millionen Euro-Projekt, das die Stadt Donaueschingen etwa 700.000 Euro, auf Hüfinger Seite rund 666.000 Euro kostet und über das Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz bezuschusst wird. Mittelfristig sei auch ein Radweg zwischen Wolterdingen und Hammereisenbach angedacht, so Gerhard Bronner.

Eine Dringlichkeit innerstädtische Maßnahmen zur Verbesserung des Fahrradverkehrs anzugehen, sieht Gerhard Bronner indes kaum. Fahrradstreifen entlang der Bräunlinger Straße und am Hindenburgring wären sinnvoll, dies sit in der Bräunlinger Straße etwa aber aufgrund der geringen Straßenbreite nach Verwaltungsansicht nicht umsetzbar. Und dann doch noch: Auch ein Radweg entlang der Hagelrainstraße in Donaueschingen würde einiges mit Blick auf eine Weiterleitung Richtung Hüfingen und Bräunlingen verbessern. Ansonsten eigneten sich Radwege für die ohnehin verkehrsberuhigten innerstädtischen Zonen nicht.

 
 

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Cornelia Spitz

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