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Donaueschingen Entwicklungskonzept auf Zielgerade

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Von Rainer Bombardi

Donaueschingen-Pfohren. Der Beschluss zum städtebaulichen Entwicklungskonzept auf den Immenhöfen geht in die letzte Runde.

Donaueschingens Stadtbaumeister Heinz Bunse und Elmar Lamm vom Planungsbüro kommunalPlan stellten im Ortschaftsrat Pfohren noch einmal ausführlich ein Entwicklungskonzept vor, das allen Anwohnern der Immenhöfe nochmals die Möglichkeit bietet, sich zu einer möglichen Baulückenschließung, Nutzung von Leerständen und Erweiterung des Weilers Immenhöfe zu äußern.

Das Ziel, Bauflächen für eine uneingeschränkte Bebauung in zweiter Reihe nördlich der Kreisstraße auszuweisen, soll Möglichkeiten schaffen, die zur verdichteten Bauweise der unregelmäßig gewachsenen Strukturen beitragen.

Auslöser für das Konzept war ein Bauantrag der Familie Held, die eine Wohnbebauung außerhalb der Abrundungssatzung beantragt hatte. In der Ortschaftsratsitzung waren etliche Bürger zu Gast, die das Entwicklungskonzept zum ersten Mal sahen. Deshalb einigte sich der Ortschaftsrat mit Stadtbaumeister Heinz Bunse darauf, es bis zum 7. Januar offenzulegen und so der Bevölkerung die Gelegenheit zu bieten, ihre Wünsche einzubringen.

Alle Anwohner der Immenhöfe erhalten ein Anschreiben in dem das Konzept noch einmal in Kurzform präsentiert wird. Sie können schriftlich ihre Änderungswünsche oder ihre Zustimmung bei der Verwaltung einreichen. Bereits im Vorfeld lehnte es Irmtraud Wesle ab, eine Entscheidung­ über das Entwicklungskonzept zu treffen, ohne die Betroffenen einzubeziehen. Tamara Ernst forderte ebenfalls, auf die Entscheidung bis nach dem Studium des Konzepts zu vertagen, um den Bewohnern nicht die Möglichkeit zu verwehren wo bauen zu können, wie sie es wünschen.

Hannelore Schröder-Engesser sprach von einem Eingriff in die Planungshoheit einer Gemeinde, sofern dem städtebaulichen Entwicklungskonzept ohne Anhörung der Bürger zugestimmt werde. Ferdinand Wolf rief dazu auf, von jedem Einwohner eine schriftliche Stellungnahme zum vorliegenden Konzept einzufordern. Ortsvorsteher Gerhard Feucht erinnerte noch einmal daran, dass es nicht Ziel sei, die Bebauung in zweiter Reihe über die gesamte Distanz zu ermöglichen, damit nicht das Tor für größere gewerbliche Interessenten geöffnet wird. Heinz Bunse sicherte vertiefte Untersuchungen jedes einzelnen Bauprojekts innerhalb dem Bebauungsplan zu.

Die nächste Informationsveranstaltung des Pfohrener Ortschaftsrats findet am Mittwoch, 3. Dezember, um 19 Uhr statt. Projektleiter Thomas Kring und Markus Röhl berichten über das Naturschutzgroßprojekt Baar. Im Gasthaus Ochsen referieren sie zu den Themen Artenschutz, Biotopverbund und mehr in den Kerngebieten Birken-Mittelmeß und Wuhrholz.

 
 

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