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Donaueschingen Einrichtung von Tempo 50 erzürnt Aasener Ortsvorsteher

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Bolzengerade und wenig befahren: Aasens Ortsvorsteher Horst Hall ist mit der Einrichtung von Tempo 50 auf der alten B 27 durch die Stadt Bad Dürrheim nicht einverstanden. Foto: Vollmer Foto: Schwarzwälder Bote

Donaueschingen-Aasen/ Bad Dürrheim (gvo). Eigentlich ist die frühere Verkehrsader längst ins Abseits geraten. Dass sich bis in die 1970er-Jahre täglich Tausende Autos auf recht schmaler Piste von Donaueschingen nach Bad Dürrheim drängten, ist heute nur noch vorstellbar, wenn man den Blick auf die nahe vierspurige B 27 schwenkt. Vor rund 20 Jahren geriet die Straße dann nochmals in die Schlagzeilen, weil sich zu Boom-Zeiten der Inline Skates die Sportler und die Autofahrer wegen gefährlichen und manchmal auch rücksichtlosen Begegnungen schwer in den Haaren lagen.

Dieser Trend ist passé. Geblieben ist die schnelle Verbindungsachse für die Aasener nach Bad Dürrheim und Villingen-Schwenningen. Das "schnell" ist seit einigen Wochen aber gestrichen. Denn Bad Dürrheim hat auf dieser bolzengeraden und übersichtlichen Strecke von der Abzweigung über die B 27 und der Stadt einen Temporiegel vorgeschoben und erlaubt statt bislang Tempo 100 nun nur noch die Hälfte: 50 Stundenkilometer.

Die Aasener regen sich über das Warum auf und finden keine Gründe. "Bei einer Nachfrage im Rathaus konnte mir keiner eine schlüssige Antwort geben", faucht Hall, der bekanntlich außerhalb geschlossener Ortschaften gerne mal Gas gibt. "Wir haben viele Pendler, die morgens hier zur Arbeit fahren, aber nicht schleichen wollen. Über einen Kilometer gerade auf einer wenig befahrenen Straße mit dem Auto nur 50 zu fahren ist eine Zumutung und Tortur", ärgert sich Hall. Auf der Strecke gebe es lediglich beim Wertstoffhof einen Grund für reduziertes Tempo. "Hier parken die Leute mit ihrem Grünschnitt teils mitten auf der Straße. Da könnte man durchgreifen." Noch besser wäre eine Verlegung des Eingangs auf die Seite. "Ein Tor ist vorhanden. Dann wäre dieses Problem gelöst", schlägt Aasens Ortsvorsteher vor.

Gestern konnte dort auf Redaktionsnachfrage krankheitsbedingt niemand Stellung nehmen. Horst Hall lässt aber nicht locker und will weitere Gespräche führen. Ob diese fruchten werden, ist fraglich, denn bei einer ­Verkehrsschau hatten Experten der Geschwindigkeitsreduzierung auf Tempo 50 zugestimmt. Vielleicht kann der Ortsvorsteher aber wenigstens erreichen, dass diese auf den Bereich des Recyclinghofs eingeschränkt werden.

 
 

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