Zahlreiche Jungmusiker beteiligen sich in Pfohren trotz des schlechten Wetters am Kinderumzug (Bild links). Ein bewährtes Team: Die Aasemer Narrenbaumaufsteller sind auch für das Fällen der großen Tanne zuständig. Fotos: Winkelmann-Klingsporn/Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

Fasnetfinale: Fünfkampf und kreative Spiele / Narren bereiten sich auf den Abschied vor

Ein letztes Mal gab es am Fasnetdienstag für die fröhliche Narrenschar in Donaueschingens Ortsteilen Gelegenheit, sich auszutoben. Vielerorts gab es zur Stärkung und zum Trost noch eine warme Mahlzeit, anderswo wurde bereits die Axt an den Baum gesetzt.

Donaueschingen-Ortsteile (aw, ewk, lrd, bom). Das Schmuddelwetter zum Fasnetfinale in Neudingen konnte die Narren nicht davon abhalten, den letzten Tag nochmals richtig auszukosten. Beim traditionellen Fünfkampf musste zwar morgens, aufgrund des schlechten Wetters, nochmals umdisponiert und einige Spiele von draußen nach drinnen verlegt werden, jedoch hielt das die Narren nicht von der Teilnahme ab. Das freute sehr den Elferrat, der sich wieder fünf kreative Spiele ausgedacht hat, um die Narren ein letztes Mal für dieses Jahr auf die Straßen zu locken. Bei diesen Spielen war wieder alles mit dabei, beim Golfen musste die Treffsicherheit gezeigt werden, beim Gegenstände-Memory waren die Gedächtnisleistungen der Narren gefordert.

In Hubertshofen gab es nach dem Nudelsuppenessen am Nachmittag des Fasnetdienstags auf, um Zutaten für das traditionelle Eierbraten zu sammeln. Dabei geht es von Haus zu Haus und man sollte dabei nicht geizig sein. Am Abend gab es ausreichend Eier und Speck zur Stärkung für jeden, der sich auf dem Dorfplatz einfindet. Auf einem großen Grill wurden die Eier mit Butter und Speck über einem Holzfeuer zu köstlichem Rührei verarbeitet, dass dann in frisches Brot eingewickelt serviert wird.

Dauerregen verhinderte in Pfohren hingegen eine höhere Teilnehmerzahl beim Kinderumzug durch die Straßen. Viele Eltern und Kinder, die zunächst zum Umzug gekommen waren, gingen deshalb direkt in die Festhalle, in der die Landfrauen die Bewirtung übernommen hatten und den Käpsele-Ball organisierten. Wer am Umzug mitgemacht hatte, durfte an einem Stationenlauf teilnehmen, der im Ergebnis die Kinder mit diversen Leckereien und Bonbons bescherte. Die Zunftkapelle war für die musikalische Unterhaltung entlang der Wegstrecke und in der Halle zuständig. Dort präsentierten Kinder diverse Tänze und beteiligten sich an Spielen. Susanne Pinserella war für das Schminken zuständig. Der Zunftrat war beinahe vollständig präsent und zeigte so sein Herz für die jüngsten Narren.

In Aasen nahmen nach fünf tollen närrischen Tagen die Narren gestern bei nasskaltem Wetter auf dem Rathausplatz Abschied von der Fasnet. Mit wenigen Axtschlägen brachten die Narrenbaumaufsteller die schlanke Tanne sicher zu Boden. Das große Los hat Schreinermeister Markus Romer gezogen. Er darf das Holz mit nach Hause nehmen und die Stube damit wärmen. Nach dem Fällen des Narrenbaums ließen die Aasener die glückselige närrische Saison im Musikschuppen mit lockeren Beiträgen aus den Reihen der Weiherliit, Dominos und der Elferratsfrauen und natürlich auch mit noch mal närrischem Blick auf das Dorfgeschehen dann noch fröhlich ausklingen.