Der Tag der offenen Tür der Musikschule weckte für Stunden das Interesse Hunderter. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Zwölf Probierstuben und ein attraktives Veranstaltungsprogramm beim Tag der offenen Tür

Von Rainer Bombardi Donaueschingen. Ein Haus voller Musik bot die Kunst- und Musikschule am Tag der offenen Tür. Zwölf Probierstuben und ein attraktives Veranstaltungsprogramm zog die Besucher in Scharen an.

Der witterungsbedingte Umzug vom Vorplatz im Freien in die Schule sorgte dabei bei Jung und Alt für ein gesteigertes Interesse an der Vorstellung einzelner Instrumente durch die Fachkräfte der Musikschule. Diese widmeten sich intensiv ihrer Klientel und nahmen die Angst davor, erstmals die Saiten zu zupfen, die Taktstöcke zu schlagen oder in die Tasten zu greifen. Ausprobieren war Trumpf an diesem verregneten Tag und so erklangen aus allen Räumen und Winkeln des Gebäudes Melodien und Töne. Den Einstieg bot das Instrumentalspiel "Ein Haus voller Musik" in welchem die Schüler unter der Leitung von Gerhard Eberl die Zuhörer in eine Geschichte eintauchen, welche spielerisch alle Instrumente vorstellt. Das von Kai Armbruster komponierte und von allen Akteuren der vierten bis siebten Klassen präsentierten Schlussstück beeindruckte in seiner Ausdrucksstärke das Publikum.

Susanne Weber erzählte die Geschichte. Ein Erfolg sei zum Schuljahresbeginn die Gründung eines Vororchesters unter der Leitung von Matthias Hoppmann gewesen. Auf Anhieb übernahm es die Funktion eines Zusatzangebots für alle diejenigen Musikvereine, welche auf Grund der Mitgliederzahlen nicht in der Lage sind, ihren Nachwuchs in dieser vororchestralen Stufe auf Auftritte vorzubereiten. Schulleiter Gerhard Eberl ist zufrieden. Die Musikschule kooperiert im Ausbildungsbereich inzwischen mit der Stadtkapelle Donaueschingen und Grüningen zu 100 Prozent.

Einen bedeutenden Anteil der Ausbildung übernimmt sie in der Stadtmusik Hüfingen, der Feuerwehrkapelle Pfohren, den Musikvereinen Aasen, Aufen, Hubertshofen, Neudingen, der Stadtkapelle Bräunlingen und dem Akkordeonverein Wolterdingen. Die Kooperationen mit Kindergärten und Schulen nehmen kontinuierlich zu. Dadurch hält sich die Schülerzahl konstant bei 1200.

In der Rangliste der beliebtesten Instrumente sieht Eberl die Dauerbrenner Schlagzeug, Klavier und neuerdings das tiefe Blech mit Posaune, Euphonium und Tuba ganz vorne. Der Musikschultag endete mit Auftritten der Jazz Band unter der Leitung von Emmanuel Frick und der Bläserklasse 6b der Realschule mit Manfred Schmieder am Taktstock.

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