Verein für soziale Dienste im Schwarzwald-Baar-Kreis gibt Einblick in seine Betätigungsfelder

Donaueschingen (wm). Über die Tätigkeit des SKM – Verein für soziale Dienste im Schwarzwald-Baar-Kreis – informierten Geschäftsführer Christian Müller-Heidt und Gruppenleiter Hans-Ulrich Bertz.

Der Verein hat sich zur Aufgabe gemacht, Menschen, die ihre persönlichen Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln können, rechtlich zu betreuen. Dabei geht es oft um Regelungen finanzieller Angelegenheiten, Behördengänge, Entscheidungen zur Wohnsituation, Umzug in ein Pflegeheim oder Sicherung der ärztlichen und pflegerischen Versorgung.

Anfragen nach Betreuung erhält der Verein vom Betreuungsgericht, von Verwandten und in machen Fällen auch von den Betroffenen selbst. Durchschnittlich gebe es pro Jahr 70 Anfragen aus dem gesamten Kreisgebiet, derzeit die meisten aus Bad Dürrheim, so Bertz und Müller-Heidt.

Die Gründe für die Betreuung sind vielfältig, zum Beispiel Alter, Krankheit oder Behinderung. Betreuung durch den Verein wird notwenig, wenn es keine anderen Möglichkeiten gibt, etwa wenn es keine Angehörigen gibt oder diese weit entfernt wohnen. Zur Zeit werden von 127 ehrenamtlichen Betreuern 160 Betreuungen wahrgenommen.

Besonderen Wert legt der SKM darauf, dass sich die Betreuung an den Bedürfnissen und Wünschen des Betreuten orientiert und die Menschenwürde erhalten und geschützt wird. Die Betreuer arbeiten überwiegend ehrenamtlich. Nur in besonders aufwändigen Fällen kann ein hauptamtlicher Betreuer eingesetzt werden.

Gegenwärtig sucht man dringend weitere ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Wer Interesse hat, Menschen in Not zu helfen, kann sich melden bei der Geschäftsstelle in Donaueschingen, Käferstraße 26, Telefon 0771/1 51 61, Fax 0771/3136 oder E-Mail skm-schwarzwald-baar@t-online.de. Es sind keine besonderen Voraussetzungen erforderlich. Interessenten werden zu einem Informationsgespräch eingeladen. Zur Vorbereitung auf die Arbeit gibt es eine Einsteigerschulung an zwei Nachmittagen. Die nächste findet am 6. März statt. Außerdem werden regelmäßige Fortbildungen angeboten. Bezahlt wird eine Aufwandsentschädigung von 400 Euro pro Jahr; außerdem wird der Betreuer gegen alle Risiken während seiner Tätigkeit versichert.

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