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Donaueschingen Dorf wünscht sich Grillstelle

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Hubertshofen wünscht sich eine Grillstelle, so wie hier in Unterbränd. Foto: Rademacher Foto: Schwarzwälder Bote

Donaueschingen-Hubertshofen. Der Ortschaftsrat hat die Schaffung einer Grillstelle auf Hubertshofener Gemarkung kontrovers diskutiert. Einerseits sieht man das als Bereicherung für junge Leute und Vereine im Ort, andererseits befürchtet man Vandalismus und Müllablagerungen, aber auch Lärm.

Ortschaftsrat Franz Ritter hatte das Thema aus der vergangenen Ortschaftsratssitzung als Aufgabe mitgenommen. Hilfreich sei ihm dabei ein Zeitungsartikel gewesen, der beschrieben habe, was andere Ortsteile machen. Die meisten hätten Hütten, er favorisiere aber eine Grillstelle, so Ritter. Vier mögliche Standorte hatte er unter die Lupe genommen. Es gab schon einmal eine Lösung im Steinbruch, diese habe nicht funktioniert. Die Mergelgrube ist inzwischen anderweitig verpachtet.

Einig war man sich, dass ein ursprünglich angedachter Standort beim Schwimmbad nicht in Frage käme. Hier möchte man künftig den Kinderspielplatz unterbringen, außerdem ist man zu nahe am Wohngebiet. Als weiteren Vorschlag brachte Ritter das Gebiet an der Wassertretstelle und Eiswiese ins Spiel. Hier kann der erforderliche Mindestabstand zum Wald von 30 Metern eingehalten werden, ein Parkplatz ist in der Nähe, der Platz ist so weit vom Ort entfernt, dass Lärmemissionen keine Rolle spielen, und es ist städtisches Gelände. Sogar Strom sei vorhanden.

Allerdings sei dieses Grundstück derzeit verpachtet, doch man rede nicht über großen Platzbedarf, so Ritter. Um die Kontrolle zu behalten, solle die Grillstelle abschließbar sein und nur durch Einheimische genutzt werden können. Andreas Willmann warf ein, dass es nicht zu verhindern sei, dass eine Grillstelle auch von anderen Gruppen genutzt werde.

Man müsse darauf achten, dass um 22 Uhr keine Musik mehr abgespielt wird, sonst könne es doch Lärmemissionen in den Ort geben. Den Platz selbst finde er gut.

Harald Vogt schlug vor, einen beweglichen Grill anzuschaffen, den man bei Bedarf mit einem Frontlader zur Grillstelle fährt und nach dem Grillen wieder abholt. Zudem solle man den Grillplatz erst einmal für zwei Jahre als Provisorium zu testen.

Bevor das Thema weiter verfolgt wird, möchte sich Ortsvorsteherin Monika Winterhalder mit dem Pächter des Grundstückes und dem Revierförster zu einem Lokaltermin treffen. Danach wird der Ortschaftsrat entscheiden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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