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Donaueschingen Diskussion: Terror der Tugend

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Schwarzwald-Baar-Kreis. Leidet die Gesellschaft an überbordender Moral? Die Frage nach einem zu viel oder zu wenig an Regeln hat durch die Diskussion rund um die Folgen des Coronavirus nochmals eine neue Aktualität. Der Frage nach dem "Terror der Tugend" widmet sich der Diskussionsabend Anstöße am Dienstag, 22. September, um 20 Uhr. Die evangelische Erwachsenenbildung und das katholische Bildungswerk laden ins evangelische Gemeindehaus, Max-Egon-Straße 21, Donaueschingen ein.

Ist es Aufgabe des Staates, seine Menschen zu tugendhaften Bürgern zu erziehen? Werden dann alle tendenziell zu Mustermann und Musterfrau? Oder werden dadurch eher Trotzreaktionen hervorgerufen und die persönliche Freiheit unterhöhlt? Rauchverbot im Freien, Helmpflicht für Radfahrer, Transparenz der persönlichen Lebensführung.

Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Lebensstil, Sprachgebrauch – überall lauern Fußangeln moralischer Empörung und gleichzeitig gewissenlose Selbstüberschätzung. Wer definiert, was politisch korrekt ist, wo die Höflichkeit endet und der Hass beginnt, was die verfassungsmäßigen Grundrechte stützt oder sie beschneidet?

Impulse zum Thema geben Niko Reith, Gemeinderat in Donaueschingen, Reinhard Isak, ehemaliger Heimleiter und Gemeinderat in Hüfingen und Elke Schoo-Schemmann, Familientherapeutin und stellvertretende Schulleiterin. Die Journalistin Cornelia Spitz, Kreisredaktionsleiterin des Schwarzwälder Boten, wird die Diskussion moderieren.

Die Diskussionsabende Anstöße richten sich an Menschen, die Freude am Nachdenken über gesellschaftliche, politische und theologische Themen haben. An kurze Impulse der geladenen Gästen schließt sich eine Diskussion mit und zwischen den Teilnehmern an. Da die Plätze begrenzt sind wird um Anmeldung gebeten unter Telefon 07721/84 51 71 oder per E-Mail eeb.villingen@kbz.ekiba.de. Ein Mund-Nasen-Schutz (Alltagsmaske) sollte mitgebracht werden.

Der nächste Anstöße-Abend findet am Mittwoch, 25. November, zum Thema "Corona – eine Zwischenbilanz" statt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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