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Donaueschingen Denkmalschutz redet noch ein Wörtchen mit

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Der Zahn der Zeit nagt an der Brücke in Wolterdingen, die Steine sind deutlich in Mitleidenschaft gezogen. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Franz-J. Filipp Donaueschingen. Das Dorffest am Hochwasserdamm in Wolterdingen stellte im vergangenen Jahr vieles in den Schatten. Auch die Sanierung der Brücke über die Breg und einen Flutkanal schien sich den Festivitäten unterzuordnen. Im Ortschaftsrat soll jetzt nach Ostern das Thema wieder an Aktualität gewinnen und das vom Regierungspräsidium erarbeitete Gutachten vorgestellt werden.

Für Ortsvorsteher Reinhard Müller soll es vor allem Aufschluss über das weitere Vorgehen durch konkrete Handlungsempfehlungen bieten, die Klarheit über Sanierungsmöglichkeiten geben.

Bereits im Herbst 2012 hatte man in Wolterdingen gehofft, dass die Studie vorliege und im September somit die Mittel im Technischen Ausschuss bei der Vergabe des Sanierungsprogramms für die Donaueschinger Brücken Berücksichtigung finden würden.

Doch ohne das Gutachten konnten für den Zeitraum bis 2014 lediglich die Sanierung der Gehwege entlang der Schellenbergbrücke (75 000 Euro), Schützenbrücke (insgesamt 210 000 Euro), die Brücke über den Entenbach in Pfohren (54 692 Euro), die Donaubrücke in Neudingen (650 000 Euro) oder der Siedlersteg (260 000 Euro) das Gremium passieren.

Denn offen ist nach wie vor die Frage, was vor allem unter dem Gesichtspunkt des Denkmalschutzes in Wolterdingen möglich sein wird.

"Für uns ist wichtig, dass alle über die Brücke können, auch der Schwerlastverkehr über 30 Tonnen", erklärt Ortsvorsteher Müller. Technisch einfacher zu lösen sei dies sicherlich über einen Neubau.

Abgesehen von einer Sperrung womöglich über den Zeitraum von zwei Jahren wäre dann jedoch eine Umfahrung über Bräunlingen und Hüfingen notwendig.

Bauwerk ist 100 Jahre alt und wurde in den 1920er Jahren saniert

Zudem will auch die Denkmalbehörde in Freiburg mitreden. Zuletzt war die Brücke, die 1913 gebaut wurde, Anfang der 1920er Jahre von dem Stuttgarter Bauingenieur Wolfhart Andrä saniert und verbreitert worden. Doch die Grundlage für den Denkmalschutz nach diesen Eingriffen leuchtet in Woilterdingen nicht so richtig ein.

Für viele wäre zudem eine Teilumfahrung ohnehin der bessere Weg und eine zweite Zufahrt zum Gewerbegebiet Längefeld ließe sich quasi über den Hochwasserdamm realisieren. Ideen, die bereits vor einem Jahr die Runde schon machten, aber ebenso rasch verworfen wurden. Schon damals hatte eine Bürgerinitiative gegen den damit produzierten Verkehr in das Mischgebiet somit Folge mobil gemacht und für eine weiträumige Lösung plädiert. Eine gemeinsame Marschrichtung indes war deshalb in dem Donaueschinger Teilort schwer auszumachen.

Das Regierungspräsidium in Freiburg hatte die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vom März 2012 bereits für den folgenden Sommer angekündigt. Inzwischen wurde sie von einem renommierten Karlsruher Büro auch erarbeitet, die Freiburger Denkmalbehörde hat sich hierzu noch nicht abschließend geäußert. Technisch gesehen sei die Sanierung der Brücke machbar, hieß es auf Anfrage unserer Zeitung.

Nach einer Sanierung könne dann künftig eine Begrenzung der Tonnage entfallen. Eine solche hatte das Regierungspräsidium lediglich als Übergangslösung geduldet, um die Brücke nicht ganz schließen zu müssen.

Wie der Pressesprecher der Stadt Donaueschingen, Tobias Butsch, gestern erklärte, sei ein Zwischenergebnis der Stadt vorgelegt worden, mit dem Abschluss des laufenden Verfahrens sei im zweiten Quartal zu rechnen.

Ihre Redaktion vor Ort Donaueschingen

Cornelia Spitz

Fax: 07721 9187-60

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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