Adventshappening im Sudhaus der Fürstenberg-Brauerei: Noch einmal kleinere Partyfunken schlagen, nach und nach geht´s auf den Heiligen Abend zu, Besinnung ist angesagt. Beim VIP-Empfang an der Haldenstraße ließ es sich bestens sein. Foto: Hahnel Foto: Schwarzwälder-Bote

Brauerei tritt neu in Erscheinung / Stolz auf 1450 Jahre Partnerschaft / VIP-Abend im Sudhaus

Von Florian Hahnel

Donaueschingen. Kommendes Jahr macht sich die Fürstenberg-Brauerei an die Neugestaltung ihrer Außenwerbung. Unter anderem dies war beim launigen und mit nur dezenter "Adventsbremse" versehenen VIP-Abend zu hören.

Das Sudhaus an der Haldenstraße hatte gleich doppelt Konjunktur. Brummende und in der Folge deutlich wärmende Kupferkessel, rundherum gut gelaunte und geladene Gäste, vorweihnachtlicher Smalltalk, Beisammensein und schließlich die Wirteehrung. "1450 Jahre Fürstenberg-Partnerschaft sind hier versammelt", formulierte Georg Schwende seitens derGeschäftsführung und im Zusammenhang – aus dem Städtedreieck unter den Geehrten war das Schwarzwald-Hüsle von Franz Kuttruff für 40-jährige Treue.

Der Fürstenberg-Brauerei geht es, Schwende zufolge, gut und vor allem besser als erwartet, das Vorjahresergebnis werde übertroffen. Die Frohe Botschaft zum "Nikolaus" ward vernommen, ob sich das allerdings nennenswert in den Kässlein der zum Empfang ebenfalls zahlreich geladenen Vereinsvertreter auswirkt, muss sich weisen.

Mit der Veranstaltung im Sudhaus bedankte sich die Brauerei für eine Zusammenarbeit auf diversen Ebenen, Schwende hatte dabei nicht nur die vorab schon intern geehrten Gastronomiebetreiber im Blick. Auch alle anderen kamen gern nach Donaueschingen, respektive traten gern vor die Haustüre, der Zwirn durfte, musste aber nicht feiner sein.

Im Verlauf des Abends lauschte man den von Nu-Rocker Marc Schwörer ("Lost souls in desert") aufgelegten Scheiben und dem Villinger Gospelchor "Chorus Mundi" – wärmer und wärmer wurd’s, nicht nur eben wegen der erwähnten Riesenkessel.

"Wir im Süden" – mit diesem Slogan hat sich die Fürstenberg-Brauerei schon etwas aus der baaremer Zentralität verabschiedet, schließlich spielt man im ganzen Ländle vorn mit, nicht erst seit gestern. Ob eines Tages gar das Fürstenberg-Familienwappen im Brauerei-Auftritt blasser wird? "Nein", verlautet aus dem Brauhaus, Moderne hin und her. In Sachen Außenwerbung hat die Brauerei primär ihr neues Logo im Blick, alles solle etwas moderner und schwungvoller werden.

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