Im Kindergarten am Buchberg wird bis zum 21. Februar nicht getobt, denn es gibt einen Corona-Fall. Die Krippe kann aber geöffnet bleiben.Foto: Bunse Foto: Schwarzwälder Bote

Quarantäne: Eine Erzieherin infiziert / Krippe bleibt geöffnet

Donaueschingen (jak). 26 Kindergartenkinder, deren Eltern aktuell die Notbetreuung in der Kindertagesstätte am Buchberg genutzt haben, müssen nun zu Hause bleiben. Eine Erzieherin hat ein positives Corona-Testergebnis und nun muss das Betreuungsteam des Kindergartens in Quarantäne. "Wir waren bislang so froh, dass wir noch keinen Fall hatten, aber das lässt sich kaum vermeiden", sagt Heike Zerbe, die die städtische Einrichtung leitet, die im Sommer des vergangenen Jahres im neuen Stadtviertel "Am Buchberg" eröffnet wurde. Für sie und weitere neun Kollegen heißt es nun: erst einmal testen lassen. Doch egal, wie das Ergebnis ausfällt, die Erzieherinnen müssen auf jeden Fall bis zum 21. Februar in Quarantäne.

So lange können dann am Buchberg keine Kindergartenkinder betreut werden. Denn anders als bei der regulären Öffnung, wo mit verschiedenen Gruppen gearbeitet wurde, gibt es bei der Notbetreuung nur eine Gruppe. "Ich muss zehn Betreuungsstunden abdecken und die Kollegen arbeiten in Schichten", erklärt Heike Zerbe die aktuelle Situation in ihrer Einrichtung. Wenn jetzt zehn Mitarbeiter die kommenden zehn Tage in Quarantäne müssen, dann fehle schlichtweg das Personal, um die Kindergartenkinder in dieser Zeit betreuen zu können.

Von der Schließung sind nicht wenige Eltern betroffen: Von den 40 Mädchen und Jugend, die den Kindergarten besuchen, sind nämlich 26 in der Notbetreuung.

Der Corona-Fall legt jedoch nicht die komplette Einrichtung lahm. Denn während der Kindergartenbereich für die Quarantänezeit der Betreuerinnen geschlossen wird, sieht es für die Krippe, die im Erdgeschoss des Gebäudes untergebracht ist, anders aus. Da die Notbetreuungen der Krippe und des Kindergartens getrennt laufen, können die unter Dreijährigen auch weiterhin betreut werden. Auch hier ist nicht gerade wenig los. Normalerweise betreuen die sieben Mitarbeiterinnen 20 Kinder. In Zeiten der Notbetreuung sind es elf Krippenkinder.

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