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Donaueschingen CDU will Wohnen attraktiver machen

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Der bedarfsgerechte Ausbau der Betreuungsangebote in den Löffinger Kindergärten ist ein Schwerpunkt, den die CDU im Gemeinderat verfolgen will. Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Welche Schwerpunkte will die CDU in den kommenden Jahren in der Löffinger Kommunalpolitk setzen?

Löffingen. Im Gespräch gehen Marlene Müller-Hauser, Severin Maier, Petra Kramer, Silvia Bächle, Regina Hasenfratz, Kathrin Reppel-Knöpfle, Tobias Rahm und Martin Lauble stellvertretend für alle 20 Kandidaten, die die CDU ins Rennen um Sitz und Stimme im Löffinger Gemeinderat schickt, auf die Kernthemen ein.

Kinderbetreuung: Einen weiteren Schwerpunkt setzt die CDU beim Thema Kinderbetreuung. Das Betreuungsangebot soll bedarfsorientiert, flexibel und zukunftsfest nicht nur in der Kernstadt, sondern auch in den Ortsteilen ausgebaut werden. "Unser Ziel ist es dabei, dass die Wünsche junger Eltern bei der Optimierung des Betreuungsangebots soweit wie möglich Berücksichtigung finden", erklärt Petra Kramer.

Schulen: Großen Wert legt die CDU auch auf den Erhalt der Grundschulen in den Ortsteilen. Zudem sollen alle Schulen mit Blick auf die fortschreitende Digitalisierung ertüchtigt werden. Die Sanierung des ehemaligen Realschulgebäudes im Schulverbund Löffingen betrachtet die CDU als ein prioritäres Vorhaben. "Das Projekt ist bereits auf den Weg gebracht. Wir werden sehr genau darauf achten, dass die Kosten nicht aus dem Ruder laufen. Wie genau die Sanierung und der Umbau ausfallen werden und in welcher Form beispielsweise das Dachgeschoss baulich verändert werden kann, müssen die weiteren Planungen zeigen", meint Severin Maier. Dass die Bauarbeiten während des laufenden Schulbetriebs erfolgen können, bezweifeln die Gemeinderatskandidaten der CDU.

Pflege: Nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung setzt die CDU auf den Ausbau von Pflegeleistungen. "Mit Blick auf die bedarfsgerechte Unterstützung und Betreuung älterer Mitmenschen möchten wir Möglichkeiten für die Tagespflege schaffen", erklärt Silvia Bächle. Auch die zumindest in Grundzügen angedachte Erweiterung des Altenpflegeheims St. Martin von aktuell 50 auf künftig 75 Pflegeplätze findet, wie Bächle bestätigt, die volle Unterstützung der CDU. Dass das Altenpflegeheim in städtischer Trägerschaft geblieben und nicht in die Klauen einer kommerziell ausgerichteten Struktur geraten sei, gehe letztlich, so Silvia Bächle, auf die CDU-Fraktion im Gemeinderat zurück.

Innenstadt: Die Innenstadt als zentrale Anlaufstelle für die Nahversorgung der Löffinger Einwohner will die CDU weiter stärken. "Schon deshalb soll die barrierefreie Gestaltung der Altstadt mit Vorrang weiter verfolgt werden", bekräftigt Marlene Müller-Hauser. Vermeintliche Übergangslösungen seien nicht zielführend, die Maßnahmen zur Neugestaltung der Innenstadt könnten zwar aus finanziellen Gründen in sinnvollen Schritten gestaffelt werden, aber letztlich im vollen Umfang, auch, was die Qualität der Maßnahmen betreffe. Wichtig sei in diesem Zusammenhang auch, ergänzt Martin Lauble, dass möglichst schnell Klarheit geschaffen werde, was die Bebauung des ehemaligen Bauhofareals anbelange. "Von diesem Bereich werden auch Impulse, beispielsweise was die Verkehrsführung in der Innenstadt betrifft, ausgehen. Deshalb ist es wichtig, dass die Investoren möglichst bald ihre aktualisierten Planungen vorstellen und umsetzen", so Lauble.

Bauen und Wohnen: Gerade weil Löffingen sehr gute Perspektiven habe, vor dem Hintergrund der Elektrifizierung der Höllentalbahn als Ort zum Wohnen und Arbeiten weiter an Attraktivität zu gewinnen, gelte es in der Kernstadt und den Ortsteilen, rechtzeitig und in erforderlichem Umfang Bauland bereit zu stellen. "Dabei geht es nicht nur um die Ausweisung neuer Flächen, sondern wir sollten den Blick auch verstärkt auf die Innenverdichtung richten.", meint Petra Kramer. Es gelte der Leitsatz "Innen- vor Außenentwicklung". Auch die Schaffung von günstigem Mietwohnraum hat sich die CDU im Rahmen des von städtischer Seite aus Machbaren auf die Fahnen geschrieben.

Wirtschaft: Die CDU strebt die weitere Ansiedlung von produzierendem Gewerbe zur Schaffung von Arbeitsplätzen an. Auch einheimische Firmen sollen bei Erweiterungsvorhaben Perspektiven erhalten. "Deshalb wollen wir nicht nur Industrie- und Gewerbeflächen weiter entwickeln und erweitern, etwa im Bereich des Gewerbegebiets an der Bundesstraße 31, sondern auch die bestehenden Industrie-, Gewerbe- und Mischgebiete in der Kernstadt und den Ortsteilen optimieren", erklärt Martin Lauble. Ein wichtiges Kriterium, gerade mit Blick auf Neuansiedlungen, sei dabei, dass möglichst viel Wertschöpfung in der Region Löffingen erfolge.

Kommunikation: Nicht nur mit Blick auf die jüngere Generation sieht die CDU Nachholbedarf, wenn es um die kommunalpolitische Kommunikation geht. Es gebe zwar ein durchaus breites Informationsangebot, beispielsweise auf den Internet-Seiten der Stadt. Dennoch müssten sich der Gemeinderat als Ganzes, aber auch die einzelnen Fraktionen selbstkritisch an die Nase fassen, wenn es darum geht, die Kommunikation auf Augenhöhe ernsthaft zu verfolgen, meint Tobias Rahm. "Die Möglichkeiten und Instrumente dazu sind vorhanden, beispielsweise in Form der sozialen Medien", so Rahm.

Städtische Finanzen: "Die CDU steht für nachhaltige und innovative Entscheidungen, basierend auf einer soliden Finanzpolitik. Dabei behalten wir stets die Gesamtstadt im Blick und achten auf die Kassenlage, weil wir uns der Verantwortung für die kommenden Generationen bewusst sind", betont Martin Lauble.

20 Kandidaten wollen für die CDU in den Gemeinderat: Marlene Müller-Hauser (49), Kauffrau, Rudolf Heiler (56), Landwirtschaftsmeister, Wolfram Wiggert (40), Agraringenieur, Silvia Bächle (62), Sozialfachmanagerin und freie Journalistin, Tobias Rahm (35), Geschäftsführer, Severin Maier (32), Sicherheits- und Gesundheitskoordinator, Elke Moser (50), Geschäftsführer, Kathrin Reppel-Knöpfle (58), Bauzeichnerin, Regina Hasenfratz (54), Frauenärztin, Manfred Furtwängler (61), Heizungsbauer, Adelheit Bürkle (56), Köchin, Matthias Ketterer (50), Verwaltungsfachwirt, Petra Kramer (53), Industriekauffrau, Werner Marx (43), Landwirt, Hugo Wenzinger (61), Gärtnermeister, Annette Hilpert (48), Erzieherin, Andreas Gänsler (28), Maler und Lackierer, Hanna Kienzler (24), Tourismusbetriebswirtin, Martin Lauble (59), Versicherungskaufmann, Martin Weber (53), Dozent für Integrationskurse.

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