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Donaueschingen/Bräunlingen Gullideckel werden für Einbrüche genutzt

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Wenige Stunden nach dem Einbruch in die Auslagen des Juweliergeschäfts Lorang transportiert Glaser Bernd Spadinger die kaputte Scheibe ab. Foto: Wursthorn

Donaueschingen/Bräunlingen  - Etliche Kilogramm wiegt ein gusseiserner Gullideckel. Als Wurfgeschoss sind die in die Straße eingelassenen Kanal-Abschlüsse eher nicht geeignet. Dennoch dienten Gullideckel in den vergangenen zwei Wochen als Tatwerkzeuge bei Einbrüchen. Gleiches Werkzeug, gleiche Täter? In den sozialen Netzwerken wird spekuliert.

In der Nacht auf den 3. August warfen Unbekannte mit einem Gullideckel die Glastür der Jettankstelle an der Friedrich-Ebert-Straße ein, drangen in den Verkaufsraum, fanden kein Bargeld und begnügten sich letztendlich mit einer Flasche Whiskey.

Exakt drei Wochen später sah der Schaden anders aus. In den frühen Morgenstunden des Montags bearbeiteten Unbekannte eine Glasscheibe des Juweliergeschäfts Lorang mit mehreren Schlägen so massiv, dass die Verbundglasscheibe zwar nicht brach, aber einen mehrere Zentimeter starken Spalt freigab, aus dem die Täter mehr als 50 Trauringe fingerten.

Waren es dieselben Täter?

Einen gesicherten Zusammenhang möchte Jörg Kluge, Sprecher des Polizeipräsidiums Konstanz, zwischen den beiden Fällen nicht herstellen. Die gleiche Täterschaft sei zwar möglich, aber eher unwahrscheinlich. Eine Häufung von brachialen Einbrüchen dieser Art ließe sich in der Region ebenfalls nicht feststellen. "Die Ermittlungen laufen", gibt Kluge weiter. Hilfreich für die Ermittler wäre es, wenn an den Objekten, in denen eingebrochen wird, Videokameras installiert wären: möglichst unauffällig, damit sich die Einbrecher sicher fühlen.

Keine neuen Erkenntnisse konnte Kluge zum spektakulärsten Kriminalfall der vergangenen Wochen beitragen. Ein als korpulent beschriebener Mann hatte am späten Abend des 4. August im Bürotrakt des Edeka-Centers an der Hagelrainstraße eine Mitarbeiterin mit einer Waffe bedroht, Geld gefordert, die Frau gefesselt und war geflüchtet. Die Kollegen hätten einen Ermittlungsansatz, der werde aber nicht öffentlich gemacht, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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