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Donaueschingen Besucher schwirren zu Imkertagen

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Es wuselt und geht ungeheuer emsig zu: Zwei Tage lang dreht sich in den Donauhallen im Oktober wieder alles rund um die fleißigen Bienen. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Rainer Bombardi

Donaueschingen. Ein emsiges Völkchen sind die Süddeutschen Berufs- und Erwerbsimker, die ihre 42. Imkertage am 27. und 28. Oktober 2012 in den neuen Donauhallen ausrichten.

Seit Jahrzehnten treten der Imkerverein Donaueschingen und sein Vorsitzender Wolfgang Dietsche als Veranstalter der zweitägigen Ausstellung auf, die der Donaustadt im Spätherbst noch einmal ein Fachpublikum von tausenden Besuchern beschert. Die Imkertage genießen in Fachkreisen weltweit einen guten Ruf. Hier lohnt sich ein Besuch, um über aktuelle Entwicklungen rund um die Biene und die Technik in Sachen Imkerei auf dem neuesten Stand zu sein. Auch bieten sie sich an, um politische Entwicklungen über die Stellung der Imkerei im steten Spannungsfeld der Landwirtschaft zu diskutieren.

Bereits zum achten Mal findet die Veranstaltung in Kombination mit den Europäischen Tagen der Biene statt. Sie beginnt bereits am 26. Oktober mit einem ganztägigen Workshop zum Thema "Königinnenzucht-professionell" im Hotel Carlton. Erfahrene und professionelle Referenten mit Erfahrung in Theorie und Praxis bereichern die Ausstellung als Experten.

Viele nutzen die Imkertage aber auch einfach zum Erfahrungsaustausch unter Gleichgesinnten und der Information. Und längst nicht nur Fachpublikum ist hier willkommen: Jeder, der sich für Honig, Bienenwachsprodukte oder die vielen anderen Erzeugnisse und Informationen interessiert, die mit den schwarz-gelben Tieren in Verbindung stehen, kommt beim Bummel in den Donauhallen auf seine Kosten.

Die Imkertage beginnen offiziell am Samstagmorgen um 8.30 Uhr. Danach geht es Schlag auf Schlag. Fachvorträge über Honigsensorik, das Steuerwesen für Imker oder die Auseinandersetzung mit den Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen stehen auf dem Programm. Zudem wird ein Berufsimker seine Imkerei vorstellen.

Am Sonntag wird die strategische Partnerschaft zwischen dem Bund für Umwelt und Naturschutz und den Imkern erörtert. Berufsimkerpräsident Manfred Harderer verleiht an den Imker des Jahres den "Goldenen Stachel". Möglichkeiten des Zusammenspiele zwischen Imkerei und Landwirtschaft werden genauso diskutiert wie die Effekte von Pflanzenschutzmitteln auf die Aktivität der Bienenvölker. Das Dauerthema Varroamilbe und Maßnahmen gegen diesen Schädlingsbefall, der ganze Bienenvölker trifft, werden ausführlich diskutiert.

Im Mittelpunkt steht auch dieses Mal wieder die zweitägige Fachausstellung, in der sich alles um technologische Entwicklungen in der Imkerei sowie die Herstellung und Gewinnung von Bienenprodukten dreht. Auch Oberbürgermeister Thorsten Frei kündigte sein Kommen an.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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