Donaueschingen (ala). Kämpfen für bessere Entlohnung: Rund 20 Mitarbeiter des Telekomstandorts

Donaueschingen (ala). Kämpfen für bessere Entlohnung: Rund 20 Mitarbeiter des Telekomstandorts Donaueschingen haben gestern Vormittag gemeinsam mit 151 Telekombeschäftigten aus dem Bezirk Rottweil-Donaueschingen- Konstanz vor dem Telekomgebäude in Rottweil demonstriert. Wie Salvatore Bertolino von der Gewerkschaft Verdi erklärte, steht hinter dem bereits zweiten Warnstreik innerhalb weniger Wochen die Forderung: 6,5 Prozent mehr Lohn. Für Verdi sei das Tarifangebot der Telekom in Höhe von 2,1 Prozent eine "Mogelpackung", weil dieses in keinem Vergleich zu den Gehaltskürzungen der vergangenen Jahre stünde. "Unterm Strich steht eine Null", so Bertolino. Außerdem bemängelt Verdi, dass durch die geplante Verlegung der IT-Standorte im Bezirk (wie Donaueschingen) nach Darmstadt die Beschäftigten mit Familie vor einem unüberwindbaren Dilemma stünden. Dritter Kritikpunkt sei die fehlende Perspektive für Nachwuchskräfte, so Bertolino.

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