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Erfolgreiche Sanierung des ehemaligen Rathauses Allmendhofen

Lange ist es her: Vor 90 Jahren wurde das ehemalige Allmendshofer Rathaus eingeweiht. Da war es langsam, aber sicher Zeit für eine Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes.

 

Donaueschingen. Schließlich gilt das rote Rathaus als Wahrzeichen von Allmendshofen und als Heimat von vielen Vereinen. Doch ein gutes Bild gab das Rathaus schon lange nicht mehr ab.

In den vergangenen zwölf Monaten wurde das denkmalgeschützte Gebäude von der Stadt grundlegend saniert, sowie den energetischen und Sicherheitsansprüchen angepasst.

Die östliche Stützmauer wurde rückgebaut, die Fassade ausgebessert und gestrichen. Die Fenster wurden erneuert und durch Vorfenster ergänzt. Das Dach wurde neu gedeckt.

Natürlich waren auch etliche Brandschutzmaßnahmen nötig: Also wurde im Innenraum des Vereinhauses ein spezielles Lüftungssystem installiert. Auf eine viel teurere Brandschutztreppe konnte glücklicherweise verzichtet werden, da das ehemalige Rathaus des Ortsteils unter Denkmalschutz steht.

Technik und sanitäre Einrichtungen wurden erneuert

Als weitere Maßnahme wurden eine neue Zentralheizung eingebaut, die vorhandene Elektrotechnik erneuert, im Erdgeschoss des Gebäudes die sanitären Anlagen zusammengefasst und die Vereinsräume teilweise saniert.

Die auf der Südwestseite freistehenden Mauern wurden komplett abgerissen. "Die Mauern waren kurz davor zusammenzubrechen", berichtet der Donaueschinger GUB-Gemeinderat Franz Wild. Für den Abriss musste sogar ein Baum gefällt werden. Anstelle der Mauern wurde Gras neu ausgesät. Nun soll eine flache Böschung deren Platz einnehmen.

Nach der Instandsetzung des Gebäudes ist die Freude in Allmendshofen groß. Schließlich ist das heimische Rathaus wieder ein Schmuckstück. Jetzt möchte die Stadt zusammen mit den ortsansässigen Vereinen die Sanierung feiern. Deshalb ist ein Tag der Offenen Tür geplant, der am Freitag, 29. September, von 16 Uhr bis 19 Uhr stattfinden soll.