Unsere Allmendshofer. Hier wird die Tradition, in der Nacht auf den
Unsere Allmendshofer. Hier wird die Tradition, in der Nacht auf den 1. Mai einen Scherz auszuhecken, gepflegt wie in kaum einem anderen Donaueschinger Stadtteil, und mancher wartet schon gespannt darauf.
Donaueschingen-Allmendshofen (hon). Doch Mülltonnen anzuzünden, Gullydeckel zu verstecken, Verkehrszeichen abzuschrauben oder großflächig Toilettenpapier im Stadtbild zu verteilen, das ist nicht das Ding der auch außerhalb der Fasnet äußerst allefänzigen Allmendshofer. Im vergangenen Jahr haben Scherzbolde in Allmendshofen mit entsprechenden blauen Hinweistafeln zehn Haltestellen für den Stadtbus geschaffen. Ein Hinweis darauf, dass sich die Bewohner der Ortschaft mit dem Rest der Stadt verkehrstechnisch nicht gut vernetzt fühlen. In diesem Jahr fiel die Botschaft weniger politisch aus, es wurde vielmehr die Liebe zur Heimatgemeinde unterstrichen. Unbekannte versahen Allmendshofer Sehenswürdigkeiten mit großflächigen Sigthseeing-Schildern, so das Rote Rathaus und das Schulhaus – jeweils mit gefülltem Storchennest –, die neue Riedbrücke über die Breg sowie die geschichtsträchtige Juniperusquelle. So sollen Maischerze sein: kreativ und ohne Zerstörung.