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Donaueschingen Alle drei Freibäder starten in Saison

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Oberbürgermeister Erik Pauly (von links), Klaus Götte, Betriebsleiter des Parkschwimmbads, und Stefanie Feger, Sachgebietsleiterin Vereinsförderung und Sport, freuen sich: Nach vielen Vorbereitungen öffnet das Freibad ab 1. Juli unter Auflagen. Foto: Jakober Foto: Schwarzwälder Bote

Es ist vollbracht: "Trotz aller Schwierigkeiten und Widrigkeiten können wir alle drei Freibäder öffnen", sagt Oberbürgermeister Erik Pauly. Denn sowohl für das Parkschwimmbad, als auch für die beiden kleinen Einrichtungen in Hubertshofen und Wolterdingen gibt es nun die entsprechenden Hygienekonzepte.

Donaueschingen (jak). Dem sommerlichen Badevergnügen steht ab Juli nichts mehr im Wege. Auch wenn der Freibadbesuch in diesem Jahr nicht mit dem zu vergleichen ist, was man kennt. Die Besucherzahlen im Parkschwimmbad sind auf 700 Personen pro Tag begrenzt. Doch einfach zum Freibad fahren und an der Kasse den Eintritt zahlen, das geht in diesem Jahr nicht. Eintrittskarten bekommt nur, wer sich vorher angemeldet hat. Die Formulare stehen auf der Internetseite der Stadt oder im Einzelfall bei der Tourist-Information. Ohne vorherige Registrierung ist kein Einlass möglich.

Fans der Frühschwimmens müssen sich auf geänderte Öffnungszeiten einstellen: Morgens hat das Bad von 9 Uhr bis 11 Uhr geöffnet – dann ist das klassische Bahnenschwimmen möglich: für maximal 70 Personen. Anschließend ist das Bad eine Stunde geschlossen, bevor es von 12 Uhr bis 18 Uhr in den regulären Betrieb geht. Unter Corona-Beschränkungen werden Liegewiese, Plantschbecken und das große Becken geöffnet. Abstand steht – wie überall sonst – auch in den drei Donaueschinger Freibädern an der Tagesordnung.

Betriebsleiter Klaus Götte und seine zwei Kollegen werden sich um Vieles kümmern müssen. Beispielsweise muss die Personenzahl im Becken kontrolliert werden. "Wir werden nur einen Zugang öffnen, damit wir das im Blick haben können", erklärt Stefanie Feger, Sachgebietsleiterin Vereinsförderung und Sport. Beim Beckeneingang gibt es ein Bändchen, beim Verlassen muss es wieder abgegeben werden. Wenn alle Bändchen gerade einen Becken-Besucher gefunden haben, muss der Rest warten, bis wieder Platz im Becken ist. Das Bändchen mit an den Platz nehmen, frei nach dem Gedanken "Dann kann ich das nächste mal gleich ins Wasser", ist nicht nur unsozial, sondern wird auch nicht funktionieren. Es wird nämlich kontrolliert. "Wir werden da definitiv ein Auge darauf haben", erklärt der Betriebsleiter.

Was auch nicht geht, ist das richtige Duschen. Die Duschen am Becken sind zwar verfügbar. "Das ist kein Problem, die werden mit Chlorwasser betrieben", sagt Götte. Die Innenduschen bleiben, trotz erneuter Lockerungen, geschlossen. "Die neue Verordnung würde es zwar ermöglichen, aber nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt haben wir uns dagegen entschieden", erklärt Feger. Denn auch hier wäre eine Aufsicht nötig. So heißt es für Badegäste: Shampoo und Duschgel zuhause lassen – es wird nicht gebraucht.

Doch mit dem Personal ist das so eine Sache: Es wird erheblich mehr benötigt als für den regulären Betrieb. Die Stadt hatte bereits einen Aufruf gestartet und ehrenamtliche Helfer gesucht. "Es haben sich mehr gemeldet, als wir erwartet haben, es ist aber noch Potenzial vorhanden", erklärt Stefanie Feger. Denn Rutsche und Kinderplantschbecken können nur geöffnet werden, wenn auch eine Aufsicht da ist. Wer Interesse hat, kann sich unter der Nummer 0771/85 72 24 oder per E-Mail an stefanie.feger@donaueschingen.de wenden.

Trotz ehrenamtlicher Helfer ist eines gewiss: In diesem Jahr wird das Parkschwimmbad ein größeres Defizit einfahren als üblich. "Es wäre den Bürgern aber nicht zu vermitteln gewesen, dass eines der schönsten Freibäder der Region nicht geöffnet hat", erklärt der Oberbürgermeister. Zumal ja viele Urlaubsziele nicht in Frage kommen und auch etliche auf eine Urlaubsreise komplett verzichten möchten. "Wir hoffen, dass für die Besucher im Parkschwimmbad ein Urlaubsgefühl aufkommt, auch wenn es keine normale Saison werden wird." Neben dieser Hoffnung haben die Verantwortlichen auch noch eine andere: Dass die Besucher verantwortungsbewusst handeln und sich an die Regeln halten.

Neben dem Parkschwimmbad öffnen am 1. Juli auch die Freibäder in Hubertshofen und Wolterdingen.

Wolterdingen: Auch wenn die Saison kürzer ist, es wird Dauerkarten geben. Der Vorverkauf findet am heutigen Samstag von 9.30 bis 11 Uhr statt. "Ein Schwimmbad öffnen, ist in diesem Jahr, wie eine Kuh zum Fliegen zu bringen. Die Flügel haben wir jetzt dran, und wir sind zuversichtlich, dass sie durch diese Saison tragen. Die Umsetzung der Corona-Verordnungen, bedeutet für ein kleines Bad eine Papierschlacht", erklärt die Förderverein-Vorsitzende Ramona Vogelbacher. Einige Stichpunkte: Mund- und Nasenschutz im Bereich der Kasse und im Gebäude. Kinder dürfen erst ab dem zehnten Lebensjahr alleine ins Bad. Die Daten der Besucher müssen erhoben, und vier Wochen aufbewahrt werden. Die Kapazität wurde auf 150 Personen berechnet – 18 im Schwimmerbereich, 31 im Nichtschwimmer und 100 Personen auf der Liegewiese. Es darf nichts ausgeliehen werden und im Kioskbereich gibt es keine Tische und Stühle. Es wird manuell erfasst, wer das Bad verlässt, damit wieder neuen Gästen Zutritt gewährt werden kann. Beim Eintritt gibt es Zählmarken. Die Vorsitzende appelliert an die Besucher des Wolterdinger Freibades: "Bitte seien Sie sich auch ihrer Eigenverantwortung bewusst – gegenüber sich selbst und anderen."

Hubertshofen: Das Becken wurde gereinigt, Wasser eingelassen und die Technik zum Laufen gebracht. Mit Theresa Dold-Oschwald und Johannes Preis gibt es zwei Bademeister, die sich abwechseln. Allerdings ist noch offen, ob das Bad an jedem Tag öffnen kann, denn es muss immer eine zweite Aufsichtsperson über 18 Jahre anwesend sein. Ehrenamtliche Helfer können sich bei Sandra Grimm unter Telefon 07705/97 79 17 melden. Vorgesehen ist ein Betrieb wochentags von 13 bis 20 Uhr, in den Ferien von 12 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 20 Uhr. Die Besucherzahl ist auf 48 Personen beschränkt. Im Schwimmbad dürfen sich maximal 15, im Babybecken drei Personen aufhalten. Beim Einlass werden Name und Adresse oder Telefonnummer registriert. Beim Eintritt ins Bad und dem Toilettengang muss Mundschutz getragen werden. Um die Badegäste aktuell zu informieren, hat der Förderverein ein Handy mit der Telefonnummer 0152/04 66 04 52 angeschafft. Über WhatsApp gibt es Informationen zu den Öffnungszeiten, der Wassertemperatur oder den Besucherzahlen.

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