Dominik Müller (in Blau) kommt seit Sonntag in der Kreisliga B3 auf 31 Saisontore. Foto: Wagner

Dominik Müller hat mit einem Zehnerpack im Spiel seiner SG Hopfau/Leinstetten gegen die TSF Dornhan II sein persönliches Ziel für diese Saison bereits erreicht.

Schon vor dem letzten Spiel vor der Winterpause in der Kreisliga B3 hatte Dominik Müller von der SG Hopfau/Leinstetten die Torschützenliste mit sieben Treffern Vorsprung auf Eutingens Marcel Dettling angeführt. Durch das 17:1 und seine zehn Tore gegen die TSF Dornhan II ist seine Bilanz auf 31 Saisontore in 14 Spielen nach oben geschossen.

 

Vor der Saison hatte sich Dominik Müller das persönliche Ziel von 30 Toren gesteckt. Der Meilenstein ist damit bereits nach nicht einmal der Hälfte der Spiele erreicht. „Mehr als vier Tore habe ich davor nie geschossen. Ich denke, zehn werden auch einmal bleiben“, lacht der 28-Jährige. Dass es für ihn und sein Team am Sonntag so gut lief, habe auch mit der Tatsache zu tun gehabt, dass es im Neun gegen Neun gegeneinander ging. „Da gibt es mehr Räume. Außerdem war Dornhan personell auch stark gebeutelt, sonst hätten sie ja auch kein Flex anmelden müssen.“

Nicht immer im Sturm

Doch auch die 21 Tore vor der Partie gegen Dornhan zeigten, dass Müller, der zwischenzeitlich beim SV Wittendorf unter anderem in der Landesliga gespielt hat, aktuell sehr gut drauf ist. Nicht in allen Partien spielte der Hopfauer im Sturm, sondern auch im zentralen Mittelfeld. „Da habe ich dann nicht so oft getroffen. Aber insgesamt waren auch Elfmeter und Freistöße bei meinen Toren dabei. Das wirkt sich in der Statistik auch aus“, sagt er bescheiden. Aber auch ein Elfmeter und erst recht ein Freistoß müssen erstmal verwandelt werden.

Dass Müller in der Saison praktisch trifft wie er will, ist für das Team auch deshalb immens wichtig, da mit Christian Springmann und Michael Göhring zwei Spieler lange fehlten oder noch fehlen, die vergangene Saison zusammen auf 48 Saisontore gekommen waren.

Bessere Tordifferenz

Auch deshalb ist Müller froh, dass sich sein Team mit den letzten vier Spielen (10 Punkte) aus einer kurzzeitigen Schwächephase herauskämpfen konnte. Durch das 17:1 hat die SG Hopfau/Leinstetten sich zurück auf Rang eins der B3 geschossen, denn im Vergleich zum SV Fischingen hat man die bessere Tordifferenz. „Zum Anfang der Saison waren wir ergebnistechnisch überragend. Die ersten sechs Spiele haben wir alle gewonnen. Dann hat uns das Spielglück etwas verlassen und wir sind in diese Phase so reingetrudelt. Wie das manchmal so ist“, erklärt der 28-jährige Finanzbeamte.

Enge Liga

Nun hat die SG in der starken Kreisliga B3 aber wieder alle Optionen für die Restsaison. „Gefühlt hat bis Platz zehn jeder noch realistische Chancen auf den Aufstieg. Die Liga ist ausgeglichener als letztes Jahr. Jeder kann gegen jeden gewinnen.“ Müller hofft nun, dass er und sein Team bis ganz zum Schluss der Runde oben dabei sind. „Dass es schwierig wird, ist aber klar. Wir sind nicht die einzige Mannschaft, die oben stehen will.“

Zunächst aber steht die Winterpause an – Zeit, um die Akkus aufzuladen und sich auf eine spannende Rückrunde vorzubereiten, in der Müller und die SG Hopfau/Leinstetten unter ihrem Trainer Mathias Niethammer zeigen wollen, dass der Höhenflug der letzten Wochen kein Zufall war.