Im Mai in Berlin traf Undav gegen Bielefeld zum 3:0 für den VfB – ob es am Döner lag? Foto: IMAGO/MB Media Solutions

VfB-Stürmerstar Undav hat einmal mehr seine Vorliebe für Döner zum Ausdruck gebracht. Sein bevorzugtes Fastfood hat auch am Pokalwochenende von Berlin eine Rolle gespielt.

Dass Deniz Undav ein großer Freund des Döners ist, ist hinlänglich bekannt. Da kann allein der Betreiber des Kebabhaus am Feuersee in der Silberburgstraße ein Lied davon singen. Undav ist Stammgast im Stuttgarter Westen. Der Stürmer verriet einmal sogar, dass er einst beim SV Werder in der Jugend auch deswegen aussortiert wurde, weil er zu viel auf den Rippen hatte – eine direkte Konsequenz der Döner-Liebe des in Varel in Ostfriesland geborenen Nationalspielers.

 

Undav und Demirovic zu Gast bei „Hot Ones“

Nun hat Undav in der Youtube-Show „Hot Ones“ erneut über seine Beziehung zum beliebten Fastfood gesprochen. Undav war gemeinsam mit Ermedin Demirovic zu Gast im noch recht jungen Ableger der US-Kultshow. Dort geht es eigentlich darum, die immer schwieriger werdende Challenge aus zehn nach und nach schärferen Chicken Wings zu überstehen. Dennoch war der Döner schnell Thema.

Döner-Doping vor dem Pokalfinale: Undav verrät Details. Foto: Baumann/Julia Rahn

„Ich weiß nicht, ob es wegen Döner ist, aber ich bin halt ganz anders“, sagt Undav, angesprochen auf seine Vorliebe und was die mit seiner Leistung auf dem Platz zu tun habe. „Ich bin nicht der Typ, der sagt, wenn du Nudeln isst, kannst du performen. Solange man nicht eine halbe Stunde vor einem Spiel einen Döner isst, okay. Aber wenn es, sagen wir mal, acht Stunden vorher ist“, dann glaube er nicht, dass es die Leistung beeinflusst.

Undav weiter: „Ich weiß, nur wenn ich mich gut fühle, kann ich performen. Ich bin kein Verfechter davon, jeden Tag Nudeln zu essen. Auch noch vor dem Spiel. Deswegen mache ich da mein Ding“, kommentiert der Stürmer achselzuckend seine Zuneigung für den Döner.

Zwei Döner für Undav am Pokalwochenende in Berlin

Auch am Pokalfinalwochenende im Mai machte Undav da keine Ausnahme. Bereits am Tag vor dem Spiel gönnte er sich einen Döner, wie er in der Sendung verriet. Zumal in der Geburtsstadt der Speise. „Ich war noch nie in Berlin, deswegen musste ich“, gab Undav zu und bestätigte auch, dass es am Spieltag noch einen weiteren Döner gab.

Allerdings erst nach dem Spiel – zur Belohnung für den Pokalsieg wurde der ganzen Mannschaft von der Berliner Kette Hakiki eine Großladung Döner in die Kabine des Olympiastadions geliefert. Geschadet hat Undav der Dönerkonsum jedenfalls in keiner Weise – denn zusätzlich zum Titel gab es noch eine Eins mit Sternchen für seine Leistung mit einem Tor und einer Vorlage im Finale von Berlin.