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Dobel Schultes wünscht sich eine große Zahl von Reisenden

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Egbert Lacroix, (von links) ehemaliger Dobler Hauptamtsleiter, Bürgermeister Christoph Schaack und Hauptamtsleiter Lorenz Mayerlen im Bürgersaal des Kurhauses. Foto: Zoller Foto: Schwarzwälder Bote

Dobel. Gemeinsam mit Hauptamtsleiter Lorenz Mayerlen und dessen Vorgänger Egbert Lacroix hatte Dobels Bürgermeister Christoph Schaack zum ersten Informationsabend in den Bürgersaal im Kurhaus eingeladen. Es galt, die Vorbereitungen für die mittlerweile seit dem 14. Mai 1994 bestehende Partnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Tótvázsony akribisch zu planen und ein dazu passendes Organisationskomitee zu finden.

Gemeinsam mit seinem Amtskollegen Fecó Sipos in Ungarn ist sich der Dobler Bürgermeister einig darüber, dass gemeinsame Aktionen und gegenseitige Besuche nicht nur die Partnerschaft, sondern auch den Austausch zwischen den Kulturen fördern und stärken.

Daher sollen auch 2019, zum 25-jährigen Jubiläum dieser Partnerschaft, gegenseitige Besuche stattfinden, die mit Unterstützung des Rathauses auch finanziell gefördert werden.

Termin steht schon fest

Für den Besuch in der ungarischen Partnerstadt wurde bereits der Termin im kommenden September fixiert. "Wir haben den 6. bis 9. September 2019 festgelegt, damit auch Familien dabei sein können", so Schaack, der erklärte, dass die Einschulung für Erstklässler erst danach beginnt. "Vor fünf Jahren waren wir zum 20-jährigen Jubiläum mit rund 70 Personen mit einem Doppelsteckerbus unterwegs nach Ungarn", wurde festgestellt. Er betont, dass er sich auch für 2019 eine große Zahl an Reisenden wünscht.

Für den Musikverein, der bereits sein Interesse dazu bekundet hat, eine willkommene Gelegenheit, um auch jungen Musikern eine Reise nach Ungarn zu ermöglichen.

Egbert Lacroix, der sich bereit erklärt hat, den Vorsitz für das spontan aus sieben Personen zusammengestellte Organisationskomitee zu übernehmen, berichtete über die Eindrücke und die Gastfreundschaft der Partnergemeinde, die er bereits mehrfach mit seiner Familie bei Urlaubsreisen kennen und lieben gelernt habe.

Für den Gegenbesuch der Ungarn im Nordschwarzwald wurde das Dobler Dorffest im Frühsommer terminiert. Das letzte Juni-Wochenende 2019 ist damit nicht nur der Auftakt für die Feierlichkeiten in Deutschland, sondern auch Hauptaufgabengebiet des spontan gebildeten Organisationsteams, das für den Aufenthalt der ungarischen Gäste ein entsprechendes Programm zusammenstellen soll.

Vor mehr als 300 Jahren waren es deutsche Siedler aus Baden und Württemberg, die 1671 nach den verheerenden türkischen Kriegen das Land am Balaton wieder besiedelten und mit Ackerbau das Dorf Tótvázsony neu belebten und dort bis heute die deutsche Sprache pflegen.

Damit diese traditionsreiche Partnerschaft durch persönlichen Kontakte auch in Zukunft intensiviert werden kann, wird auf dem Dobel ein ungarischer Sprachkurs seitens der Volkshochschule bereits im März 2019 angeboten (drei Wochenenden).

Wer bereits zuvor mehr über Land und Brauchtum erfahren möchte, ist auf den Dobler Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende eingeladen. Dann ergänzt der ungarische Jugendverein Szilard das muntere Treiben auf dem Dorfplatz und bietet heimischen Akazienhonig, selbst gebastelte Weihnachtsutensilien und selbstverständlich auch den aus Aprikosen gebrannten ungarischen Barack Palinka an.

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

Fax: 07051 20077

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