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Dobel Es gibt klare Mehrheiten für die Aufstellung

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Blick vom Funkareal über "Rothe Hausäcker".Foto: Gegenheimer Foto: Schwarzwälder Bote

Für drei mögliche Baugebiete in der Gemeinde Dobel war im Dezember vorigen Jahres ein mehrheitlich entschiedener Aufstellungsbeschluss gefasst worden.

Dobel. Nun stand im nächsten Schritt die Beauftragung des Büros Baldauf, eines langjährigen Partners der Gemeinde, mit der Erarbeitung von städtebaulichen Konzepten an. Dieses wird dann Planungsgrundlage für aufzustellende Bebauungspläne sein, wie Bauamtsleiter Jürgen Gall ausführte.

Touristische Erschließung angesprochen

Beim Areal "Burkhardtsfeld" mit etwa 1,8 Hektar Fläche ging dies glatt mit Einstimmigkeit durch.

Diskussionsbedarf gab es bei den beiden anderen Gebieten.

Zum Areal "Höhenstraße – Am Waldrand" mit etwa 2,1 Hektar Gesamtfläche stellte Tobias Neubauer (FuD) noch einmal klar, er favorisiere eine nur einseitige Bebauung auf der Nordseite bei Vermeidung einer Waldabholzung auf der Südseite.

Außerdem sei dieses Gelände am geeignetsten für eine touristische Erschließung und weniger für Wohnbebauung.

Bernhard Kraft (PD) stimmte dem Erhalt des Waldes an der Höhenstraße zu, monierte aber zugleich noch einmal, das Funkareal, Bestandteil des zu überplanenden dritten Gebietes "Rothe Hausäcker" mit insgesamt etwa 2,7 Hektar Fläche, nicht mit Wohnbebauung zu versehen. Kraft sieht hier nach wie vor die touristische Fläche. Man solle das versprochene Tourismuskonzept abwarten.

Bauamtsleiter Gall wandte ein, das Funkareal sei bereits 2009 erworben worden, seither habe sich kein Interessent für ein Projekt wie ein Hotel gefunden. Dass die Notwendigkeit weiterer Wohnbauentwicklung besteht und dafür Flächen zur Verfügung gestellt werden müssen, auch wenn es "mal weh tut", formulierten Reimund Ruff (PD), Markus Treiber (PD), Lutz Auerswald (FuD) und Tobias Kull (PD) gleichermaßen.

So wurde auch bei diesen beiden Arealen mit klaren Mehrheiten für die Aufstellung städtebaulicher Konzepte gestimmt.

Erst im Anschluss daran wird in Gespräche mit Eigentümern gegangen werden können.

Im Hinblick auf bereits heute fehlende Wohnbauflächen regte Gemeinderat Neubauer außerdem die Erstellung eines Leerstandskatasters mit Aufnahme unbebauter Grundstücke im Innenbereich an.

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