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Dobel Eine Reise durch die Gemeinde Dobel

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Freude allenthalben über zwei neue Ehrenringträger: Bürgermeister Christoph Schaack (von links), Renate und Roy Kieferle, Altbürgermeister Gerhard Westenberger, Lothar König mit Lebensgefährtin Ulrike Weinhold sowie Bürgermeister-Stellvertreter Bernhard Kraft. Foto: Schwarzwälder Bote

Der Neujahrsempfang lockte zahlreiche Besucher ins Kurhaus von Dobel. Auch lokale Politprominenz war zugegen. Bürgermeister Christoph Schaack präsentierte sich in guter Stimmung und moderierte den Abend ein bisschen im Stile Günther Jauchs.

Dobel. Einen Rückblick auf "ein abwechslungsreiches Jahr 2019 und einen Ausblick auf ein sicher lebhaftes 2020" hielt Bürgermeister Christoph Schaack in seiner Neujahrsansprache im Kurhaus.

Dies vor Dobler Bürgern, Vertretern von Vereinen und Institutionen, ehemaligen und aktuellen Gemeinderäten sowie weiteren Personen des öffentlichen Lebens wie einigen Bürgermeisterkollegen. Darunter der neue Calwer Oberbürgermeister Florian Kling und – am allerersten Amtstag – Klaus Hoffmann aus Bad Herrenalb.

Dass Schaacks Einstieg in den Abend "locker-verschmitzt" und "ein bissle wie bei Günther Jauch" sei, befand der Landtagsabgeordnete Thomas Blenke (CDU), der auch in diesem Jahr Nachrichten aus Stuttgart im Gepäck hatte: Dass es amtlich sei, dass Dobel sich nun auch per Ortsschild "heilklimatischer Kurort" nennen dürfe und dass sich der Finanzausgleich der Gemeinden etwas zugunsten von Flächengemeinden mit vergleichsweise geringer Einwohnerzahl wie Dobel verschiebe.

Schaacks "Reise durch die Gemeinde" begann mit dem 2019 verjüngten Gemeinderat, nahm das in den Startlöchern befindliche Projekt ASB-Seniorenresidenz "Sonneninsel" sowie den jüngst gefassten Aufstellungsbeschluss für Wohnbauflächen auf.

Er beschrieb unter anderem den Stand bei der Digitalisierung. Im Bereich Tourismus sei ein Konzept in Arbeit. Ergebnisse erwarte er im März, im ersten Halbjahr 2020 könne das Thema in einer Bürgerversammlung behandelt werden.

Schaack stellte die brandneue "GeoTour Dobel" vor sowie die ehrenamtlich geplante Herrichtung der Europaweg-Bänke. Großen Dank für die Zusammenarbeit sprach er der ganzen Rathausmannschaft und stellvertretend auf der Bühne Hauptamtsleiterin Katrin Strauch und Rechnungs- und Bauamtsleiter Jürgen Gall aus.

Umrahmung des Abends durch die TSV-Kids

Umrahmt wurde der Abend vom Auftritt der TSV-Kids Dance-Gruppe, einem Gitarre-Geige-Quartett um die Musiklehrer Irene und Andreas Merkel sowie der Bewirtung durch den Musikverein. Den Segensgruß sprachen der evangelische Pfarrer Matthias Ahrens und sein katholischer Kollege Matthias Weingärtner. Nebst dem normalen Programm gab es natürlich auch etliche Ehrungen zu feiern.

Beim letzten Neujahrsempfang war Altbürgermeister Gerhard Westenberger noch selbst zum ersten Ehrenbürger ernannt worden, diesmal durfte er eine Laudatio halten. In außergewöhnlicher Weise hätten sich die zu ehrenden Gemeinderäte in den Dienst des Gemeinwohls gestellt.

Dafür wurden die langjährigen, erst im Sommer aus dem Gremium geschiedenen Ratsmitgleider Roy Kieferle (34 Jahre) und Lothar König (48 Jahre) mit dem Ehrenring der Gemeinde ausgezeichnet.

Treffsicher und eloquent charakterisierte Westenberger seine langjährigen Wegbegleiter. Ein Mutmacher und Hoffnungsträger des Dobel über lange Jahre maßgeblich bestimmenden Tourismus sei Kieferle gewesen, ein Vertreter von Gastronomie und Hotellerie, deren Zukunft maßgeblich mitzugestalten er als seine Aufgabe auch im Gemeinderatsgremium gesehen habe.

Vom ersten Rüstzeug, das der spätere Kräuterpapst, Fußball-, Star- und Fernsehkoch im renommierten Dobler Hotel Funk erhalten habe, bis zu den Jahrzehnten im eigenen Wagnerstüble spannte Westenberger den Bogen.

Mit Ratschlägen und Aktionen habe Kieferle vier Bürgermeister unterstützt, sei Aushängeschild gewesen und habe Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auf die Sonneninsel gebracht.

Herausfordernde Zeit in den 1970er-Jahren

"Ohne ihn, da ging es nicht", charakterisierte Westenberger mit Wilhelm Busch einen persönlichen Gemeinderats-Wegbegleiter über fast 20 Jahre: Lothar König. Der stolze "Autochthone" – Urdobler mit Überzeugung – habe die Entwicklung und Veränderung des Ortes von Kindheit an miterlebt, die herausfordernde Gemeinderatszeit in den 1970er-Jahren mit der Umsetzung von Großprojekten mitgetragen.

Ob bei der Feuerwehr, bei Vereinen oder in der "Dobler Bütt" sei er stets da gewesen, wenn man ihn gebraucht habe. Und die "Lufthoheit über die Dobler Stammtische" habe er sowieso gehabt.

Dass es richtig guttut, solchermaßen wertgeschätzt und geehrt zu werden, brachte König sichtlich gerührt zum Ausdruck, als er, ebenso wie Kieferle, den Ehrenring aus der Hand von Altbürgermeister Westenberger und Bürgermeister Schaack entgegennahm.

Ihre Redaktion vor Ort Bad Wildbad

Markus Kugel

Fax: 07051 130891

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