Dobel (geg). Erst wenige Wochen ist es her, dass Peter Schöffler im Beisein von Bürgermeister Christoph Schaack im Kurpark einen Friedensbaum gepflanzt hat. Jetzt ist die kleine Fichte kaputt. Mutwillig zerstört irgendwann nach dem Dreikönigstag. Dass sein Friedenszeichen zum Opfer mutwilliger Zerstörung wurde, schmerzt den Dobler Kunsthandwerker. Über Monate hatte er den kleinen Baum auf der eigenen Terrasse gezogen, beim Einpflanzen im Kurpark extra mit schützenden und stützenden Pfosten versehen. "Pfosten und Querlatten stehen noch", berichtet Schöffler jetzt, "das Bäumchen selbst aber wurde in halber Höhe abgeknickt. Das war eindeutig vorsätzlich." Eigentlich hätte der kleine Baum im Frühsommer die Wanderer der bundesweiten NaturFreunde-Friedenswanderung begrüßen sollen. Ergänzt um eine Säule mit weiteren Friedenselementen, die der Holzkünstler noch fertigen wollte. Jetzt fühlt er sich verletzt, ist sich nicht sicher, ob er die weiteren Pläne in die Tat umsetzen will. Dabei würde Dobel den Wanderern bestimmt als Ort kreativer, gastfreundschaftlicher Ideen im Gedächtnis bleiben. So wie der Europarundwanderweg, das größte Projekt Schöfflers, seit Jahren Werbung für die Sonneninsel macht.