Der Vorstand der DLRG Meßstetten Foto: Wysotzki

Die DLRG-Ortsgruppe hat für das abgelaufene Jahr Bilanz gezogen.

Durch die Vorsitzende der DLRG Ortsgruppe Meßstetten Nina Böse, die auch zur Jahreshauptversammlung aufgerufen hatte, wurden die jährliche Versammlung eröffnet. Böse blickte auf ein vergangenes Jahr mit viel Engagement im Wasser, bei Übungen, in der Ausbildung, aber auch im Hintergrund.

 

Ein zentraler Punkt hierbei stellt die Ausbildung dar. Dies zeigte sich vor allem an der Teilnahme der Übungen „Roter Heuberg“, in der Weiterentwicklung der Strömungsretter und bei gemeinsamen Maßnahmen wie den Auffrischungen von Abzeichen.

Ein wichtiger Bereich ist zudem die Jugend. Sie ist nicht nur Nachwuchs, sondern ein aktiver und tragender Teil der Ortsgruppe. Diese nimmt regelmäßig an Bezirks- und Landesmeisterschaften teil. Gleichzeitig übernimmt sie auch Verantwortung außerhalb des Beckens, bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen wie der Weihnachtsfeier oder dem Sommerfest.

Knapp 400 Mitglieder

Ein besonders erfreulicher Punkt stellt die Mitgliederentwicklung dar. „Wir kratzen inzwischen an den 400 Mitgliedern“, bekannte Böse sichtlich erfreut.

Durch die Ortsgruppe wurden 2025 zahlreiche Schwimmabzeichen abgenommen, darunter 19 Seepferdchen, zehn Rettungsschwimmabzeichen und mehrere Abzeichen in Gold und Silber. Erfreulich ist das Vorhandensein von vier Lehrscheininhabern im Trainings- und Ausbildungsbetrieb.

Am Stausee Oberdigisheim wurden an 14 Wachtagen mit 20 Kräften 224 Stunden erfüllt. Wachdienste an der Küste wurden auf Rügen und auf Amrum geleistet. ​Bei der Mitwirkung des Wasser- und Rettungsdienstes im Zollernalbkreis stammen von 18 Aktiven allein acht Rettungsschwimmer aus Meßstetten.

Gefahr am Oberdigisheimer Stausee

Einen ausgeglichenen Kassenbericht 2025 und Haushaltsetat für 2026 trug Bernd Vochatzer vor. Die durch Stadtrat Oliver Rentschler geleitete Entlastung des Vorstands fiel einstimmig aus. Der Tagesordnungspunkt Neuwahlen bezog sich nur auf die Position des Stellvertretenden technischen Leiters. In dieses Amt wurde Ben Luca Robl einstimmig bestätigt.

Ein etwas grausiges, aber mögliches, Szenario erläuterte Ferdinand Wysotzki am Rande seines Vortrags. Eine nicht erkennbare Gefahr kann unter dem zugefrorenen Oberdigisheimer Stausee lauern. Das ist sein wechselnder Wasserstand. Während Wasser unter der Eisfläche weiterhin abläuft, kann sich ein gefährlicher Hohlraum zwischen Eisdecke und tatsächlichem Wasserstand bilden, der eine eingebrochene Person sofort verschwinden lassen kann.