Die Parteien ringen um jede Stimme. Foto: dpa

Welche Parteien sollten zu Podiumsdiskussionen eingeladen werden? Unser Leser Gabriel Stängle aus Rohrdorf wirbt für Offenheit und lobt eine Veranstaltung in Altensteig.

Und wieder grüßt das Murmeltier: Immer, wenn in den letzten Jahren Wahlen anstehen, beginnt ein Hauen und Stechen, wer von den Kandidaten in medialen Formaten gegeneinander antreten darf und wer nicht.

 

Seit einigen Jahren macht auf Landkreisebene das JMS-Zentrum in Altensteig eine rühmliche Ausnahme.

Sie lassen alle Kandidaten von Parteien, die in Umfragen die Chance haben, in ein Parlament zu kommen, in einer Podiumsdiskussion aufeinandertreffen.

Unter anderem wurden die Kandidaten mit den Sorgen und Fragen von Bürgermeistern und Verantwortungsträgern aus dem Landkreis konfrontiert.

Es ist dem Moderatorenehepaar Mareike und Julian Heusel hoch anzurechnen, dies professionell gemeistert zu haben. Solche Formate sollten eigentlich in jeder Kommune über 5 000 Einwohner im Landkreis bei Land- und Bundestagswahlen eine Selbstverständlichkeit sein.

Um mit Willy Brandt zu sprechen, könnte auch im Wahlkampf mehr Demokratie gewagt werden.

Gabriel Stängle, Rohrdorf

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